Städtischer Sportservice: Neue Schwimmtrainerin für Schulen in Dormagen

Städtischer Sportservice: Neue Schwimmtrainerin für Schulen in Dormagen

Gute Aussichten für die Drittklässler an Dormagens Grundschulen, vor allem für diejenigen, die überhaupt nicht oder noch nicht so sicher schwimmen können: Seit dieser Woche gibt es eine neue, dritte Trainerin, die mithelfen soll, die Schwimmfähigkeit zu verbessern.

Das bedeutet, dass zu den bisherigen 7000 Euro weitere Mittel aus "KommSport" zur Verfügung stehen. Für das kommende Jahr haben CDU und SPD in ihren Haushaltsberatungen beschlossen, die 7000 Euro auf 10.000 Euro aufzustocken. Eine wichtige Entscheidung, findet Jungmann, "denn es ist nicht klar, ob wir im nächsten Jahr auch Gelder aus KommSport bekommen werden". Dann würde die Aufstockung eine Lücke schließen können. Fließt die Förderung weiter, stünde de facto mehr Geld für Schwimmtrainer und die -förderung zur Verfügung. Vielleicht werden es sogar noch mehr als 10.000 Euro - eine eher fiktive Größe, die von den Parteien angenommen wurde. Die Grünen wollen auch die Schwimmförderung stärker unterstützen, sie sagen, zunächst das Ziel und den dafür benötigten Personal- und Finanzbedarf erfahren zu wollen. Personalbedarf ist vorhanden, weil es immer wieder zu Situationen kommt, dass eine Schwimmtrainerin mit einer heterogenen Gruppe arbeiten muss. "Wenn mehr als 15 Nichtschwimmer dabei sind, muss eine zweite Trainerin dabei sein", so Jungmann. Ziel ist, dass mindestens 80 Prozent der Nichtschwimmer am Ende der dritten Klasse das Seepferdchen-Abzeichen erreichen. Laut Jungmann ist nicht immer das fehlende Geld das Problem: "Es ist nicht leicht, Personal für den Vormittagsbereich zu bekommen."

(schum)