Dormagen: Beseitigung von Wildwuchs an Straßen ist nicht in Sicht

Dormagen: Beseitigung von Wildwuchs an Straßen ist nicht in Sicht

Wenig Aussicht auf eine durchgreifende Verbesserung kann die Stadt denjenigen machen, die sich über den Wildwuchs an vielen Straßenbereichen ärgern. Die Stadt steht nicht allein in der Verantwortung. Im Gegenteil: Viele verwilderte, zugewachsene Ecken befinden sich an Straßen, die zum Zuständigkeitsgebiet von Straßen NRW gehören", sagt Stadtsprecher Swen Möser. Der Landesbetrieb hat in einem Gespräch mit der Verwaltung geäußert, dass er aus zeitlichen und finanziellen Gründen nur einmal im Jahr das sogenannte Straßenbegleitgrün entlang von Landstraßen oder im Bereich der Autobahnzufahrten säubern kann. Dass die Stadt alternativ nicht in die Bresche springt, liegt ebenso an finanziellen Gründen.

Die mangelhafte Sauberkeit hatte zuletzt auch den Stadtrat beschäftigt. Der stimmte dem Anliegen der Fraktionsgemeinschaft Freier Demokratischer Bund/Ein Herz für Dormagen zu, prüfen zu lassen, wie hoch der Aufwand wäre, die entsprechenden Verkehrsinseln zu pflegen und zu reinigen. Eigentlich keine große Sache, aber das Problem liegt eben im Detail: Die Zuständigkeiten sind verteilt.

Die Fraktionsgemeinschaft hatte sich viel Arbeit gemacht, eine Reihe von Fotos von dem Wildwuchs geschossen und sie markiert. Es sind Abschnitte entlang der A 57 in Horrem und in der Nähe des Chemparks, ebenso auf Seitenstreifen der Landstraße 280, "die in einem besonders ungepflegten Zustand sind", so Fraktionsvorsitzender Markus Roßdeutscher.

(schum)