Dinslaken: Tipps für Allergiegeplagte

Dinslaken: Tipps für Allergiegeplagte

Mit vielen unterschiedlichen Problemen kamen die Menschen zum Allergie-Mobil nach Hiesfeld. Hier gab es Tipps zu Heuschnupfen, Hautausschlag und anderen Beschwerden.

Bisweilen bildet sich ein kleiner Menschenauflauf vor dem Allergie-Mobil des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB). Hier gibt es Ratschläge und Tipps rund um das Thema Allergien, aber auch Informationen zu Lungenkrankheiten wie Asthma gibt es hier in Form von Broschüren oder im direkten Gespräch. Außerdem kann ein Lungenfunktionstest gemacht werden.

"Wir können natürlich nur feststellen, ob die Lungenfunktion eingeschränkt ist, oder nicht", sagt Sonja Lämmel vom DAAB. "Eine genaue Diagnose, woher diese Einschränkung kommt, gibt es nur beim Arzt." Für den Lungenfunktionstest interessiert sich auch Annegret Gonska.

"Ich hatte im vergangenen Jahr mal Schwierigkeiten mit Luftnot", sagt die 64-Jährige. Auch ihr Mann Karl Heinz hat neben Hautausschlägen mit Kurzatmigkeit zu kämpfen. "Deswegen sind wir heute hierhin gekommen", sagt der 68-Jährige. Die beiden sind zufrieden mit der Hilfe, die ihnen hier geboten wird. "Natürlich kann man hier keine Beratung wie beim Arzt erwarten", meint Karl Heinz Gonska, "aber alle unsere Fragen wurden beantwortet."

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Nur zufällig ist Waltraud Tenberg auf das Allergie-Mobil aufmerksam geworden. Seit einiger Zeit hat sie Probleme mit geschwollenen Augen und einer gereizten Gesichtshaut, weiß aber nicht genau, woran es liegt. "Ich weiß da keinen Rat mehr. Man ist regelrecht hilflos", sagt die 68-Jährige. Sie bekommt bei der mobilen Beratungsstation ebenfalls eine Hand voll Informationen und dazu noch einige Tipps, wie zum Beispiel, sich einmal auf Kontaktallergene testen zu lassen, die sich in einigen Kosmetika finden lassen.

Christel Sanders leidet unter einer klassischen Pollenallergie. "Ich überlege, ob ich von hier wegziehe, wenn ich mal im Ruhestand bin", sagt die 58-Jährige, die schon seit mehr als 30 Jahren unter dem frühjährlichen Pollenflug leidet. "Für andere Menschen ist es ganz schön, wenn im Frühling die Sonne scheint. Für Allergiker nicht", sagt sie.

Auch bei ihrem Anliegen können Sonja Lämmel und ihre Kollegin Marina Oppermann weiterhelfen. Und zwar mit Informationen darüber, wo in Deutschland es weniger Pollenbelastung gibt. "Die meisten Menschen kommen momentan mit Pollenallergieproblemen zu uns", sagt Marina Oppermann. Allerdings bekommt auch jeder, der unter einer Hausstaubmilben- oder Lebensmittelallergie leidet beim Allergie-Mobil nützliche Ratschläge. Außerdem können auch Neurodermitispatienten Informationsbroschüren mitnehmen.

(RP)