Voerde: Bernd Stelter erleben und Gutes tun

Voerde: Bernd Stelter erleben und Gutes tun

Comedian Bernd Stelter gastiert am 29. Mai in der Mehrzweckhalle des Schulzentrums Voerde-Süd an der Steinstraße. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Waldschule Hünxe-Bucholtwelmen zugute. Knapp die Hälfte der 1134 Karten sind bereits verkauft.

Es war nur eine kurze Stippvisite, doch die Begeisterung Bernd Stelters war deutlich zu spüren. Gestern enthüllte der bekennende Karnevalist, Comedian, Moderator und Schriftsteller an der Ecke Grenzstraße/Hammweg gemeinsam mit einigen Kindern der Waldschule in Hünxe-Bucholtwelmen, Veranstalter Manfred Dickmann und dem Voerder Bürgermeister Leonhard Spitzer ein Plakat für sein viertes Kabarett-Programm "Mittendrin! – Männer in den Wechseljahren". Am Samstag, 29. Mai, tritt Stelter mit diesem Programm in der Mehrzweckhalle des Schulzentrums Voerde-Süd an der Steinstraße auf. Spitzer ist Schirmherr der Veranstaltung, deren Reinerlös an die Waldschule geht.

"Eine großartige Idee"

"Das ist eine großartige Idee. Ich versuche immer, meine Auftritte so zu gestalten, dass die Leute zufrieden nach Hause gehen. Und wenn man das dann noch damit kombinieren kann, dass man etwas Gutes tut, dann ist das absolute Spitze", erklärte Stelter, der ohnehin in der Nähe war – gestern Abend hatte er einen Auftritt in Dorsten.

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Es ist nach 2006 bereits das zweite Mal, dass es Dickmann gelungen ist, Stelter nach Voerde zu locken. Zu der Voerder Premiere von "Berniebärchen", wie sich der 48-Jährige selbst gerne nennt, kamen knapp 800 Zuschauer und bescherten der Waldschule einen Reinerlös von 6000 Euro. "Dieses Ergebnis wollen wir gerne knacken", sagte Dickmann, der mit "neun oder zehn solcher Veranstaltungen" bereits 55 000 Euro für die Waldschule gesammelt hat. Im Rahmen des Vorverkaufs für die aktuelle Veranstaltung hat Dickmann zudem bereits 1800 Euro an Spenden gesammelt.

Angesichts eines solchen Engagements hagelte es für Dickmann Lob aus allen Ecken. "Wir sind ihm sehr dankbar, dass er so einen tollen Einsatz zeigt – und das aus reiner Überzeugung", sagte etwa Hans Gutjahr, Vorsitzender des Fördervereins der Waldschule. In das gleiche Horn blies der Voerder Bürgermeister. "Angesichts dieser tollen Bereitschaft, etwas Gutes zu tun, kann man nur den Hut vor Herrn Dickmann ziehen. Schließlich dient sein Engagement keinem Selbstzweck und bürgt zudem für hohe Qualität", erklärte Spitzer. In Anbetracht des guten Zwecks, der sich hinter der Veranstaltung verbirgt, "kann ich die Voerder Bevölkerung nur aufrufen, sich eines der kulturellen Highlights dieses Jahres anzusehen", ergänzte Spitzer.

(RP)