Explosion in Wohnung in Velen: 18-Jähriger wird wegen versuchten Mordes angeklagt

Explosion in Wohnung in Velen: 18-Jähriger wird wegen versuchten Mordes angeklagt

Rund drei Monate sind seit einer Explosion in einer Wohnung im münsterländischen Velen vergangen. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Sohn der Mieterin wegen versuchten Mordes erhoben.

Das teilte die Staatsanwaltschaft Münster am Mittwoch mit. Neben des Mordversuchs in zehn Fällen wirft sie dem 18-Jährigen besonders schwere Brandstiftung mit versuchter Todesfolge, gefährliche Körperverletzung sowie das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vor.

Der Mann soll in einer von der Mutter angemieteten Wohnung Benzin ausgegossen und angezündet haben, wodurch es zu einer Explosion kam. Das Dachgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses wurde komplett zerstört.

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Fünf Personen mussten wegen Rauchgasvergiftungen ärztlich behandelt werden - insgesamt hatten sich laut Staatsanwaltschaft zehn Personen in dem Gebäude aufgehalten.

Der Mann hatte bei einer polizeilichen Vernehmung gestanden, den Brand gelegt zu haben. Auf diese Weise habe er seinen Umzug mit der Mutter von Borken in das 15 Kilometer entfernte Velen verhindern wollen.

(das/lnw)