Spucken, Kopfstoß, Ellbogenschlag Ex-Bayern-Profi Douglas Costa rastet komplett aus

Turin · Douglas Costa von Juventus Turins hat am Sonntag im Heimspiel gegen Sassuolo gründlich die Nerven verloren. Der Mittelfeldspieler beging drei Tätlichkeiten in nur einer Minute. Noch am Abend entschuldigte sich der Brasilianer für seine Ausraster.

Douglas Costa hat sich für seine Spuckattacke gegen Federico Di Francesco beim 2:1 von Juventus Turin gegen Sassuolo Calcio inzwischen entschuldigt. Er sprach in einem Beitrag bei Instagram von einer "miesen" und "hässlichen" Aktion. Der 28-Jährige war dafür mit der Roten Karte bestraft worden (90.+3). Außerdem drohen ihm eine lange Sperre und vereinsinterne Konsequenzen.

"Ich habe einen schrecklichen Fehler gemacht", schrieb der frühere Bayern-Profi Costa. "Ich möchte deutlich machen, dass dieser Einzelfall nicht widerspiegelt, wie ich mich bisher in meiner Karriere verhalten habe", ergänzte er.

Juve-Trainer Massimiliano Allegri kündigte Sanktionen für den Übeltäter an. "Solche Vorfälle dürfen nicht passieren", sagte er. "Es ist nur recht und billig, dass er bestraft wird - und das wird sicher auch passieren."

Costas Entgleisung war ein Foul seines Gegenspielers vorausgegangen. Costa reagiert zunächst mit einem Ellbogenschlag. Kurz darauf erzielte Sassuolos Khouma Babacar (90.+1) nach dem Doppelpack von Cristiano Ronaldo (50., 65.) den Anschlusstreffer, worauf Costa zum Kopfstoß gegen Di Francesco ansetzte.

Ex-Weltmeister Sami Khedira zerrte seinen Teamkollegen weg, Costa sah Gelb. Nach einem kurzen Wortgefecht nach Wiederanstoß spuckte er seinem Kontrahenten schließlich aus nächster Nähe ins Gesicht. Nachdem sich der Videoassistent eingeschaltet hatte, flog der Brasilianer vom Platz.

(old/sid)
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