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Fortuna Düsseldorf: Werner: Pinto passt, mit Gladbach geeinigt

Fortuna Düsseldorf : Werner: Pinto passt, mit Gladbach geeinigt

Es war die letzte Talkrunde seines Berufslebens – so zumindest hatte Fortunas früherer Sportvorstand Wolf Werner das lockere Treffen genannt, zu dem er Vertreter der Medien ins Hotel Tulip Inn eingeladen hatte.

Es war die letzte Talkrunde seines Berufslebens — so zumindest hatte Fortunas früherer Sportvorstand Wolf Werner das lockere Treffen genannt, zu dem er Vertreter der Medien ins Hotel Tulip Inn eingeladen hatte.

Die sieben Jahre bei Fortuna setzt der 72-Jährige in der persönlichen Rangliste seiner langen Karriere "mit ganz oben" an. "Es war eine herrliche Zeit", so der Pensionär. "Schade ist nur, dass wir nicht clever genug waren, die Klasse zu halten." Fehler seien in der unseligen Bundesliga-Rückrunde an vielen Fronten gemacht worden, nicht nur von Trainer Norbert Meier, und Werner nimmt sich und seine Vorstandskollegen nicht aus: "Nichts zu tun ist die schlimmste aller Sünden."

Fortuna und sie Stadt Düsseldorf hätten jedenfalls einen festen Platz in seinem Herzen: "Wenn wir nicht das schöne Haus in Wilhelmshaven hätten, würde ich hier wohnen. Wenn ihr mal ein Wohnmobil am Rhein, nahe der Arena, stehen seht — das bin dann ich." Und vielleicht trinkt er davor einen Kaffee mit Norbert Meier, denn die beiden "haben alles untereinander geklärt. Nur der Kaffee steht noch aus. Den Termin hatten wir schon, aber dann gab es ja diese geplante Meier-Rückholaktion, und da konnten wir uns nicht mehr gemeinsam blicken lassen".

Die Zukunft des Klubs werde er ganz genau verfolgen, was man schon an seinem Kommentar zum geplanten Zugang Sergio Pinto sieht. "Der Sergio", so Werner, "kann ein ganz wichtiger Spieler werden." Zum Schluss verriet er ganz nebenbei noch eine gut gehütete Neuigkeit: "Fortuna und Gladbach haben sich im Ablösestreit um Tobias Levels außergerichtlich geeinigt." Wolf Werner weiß eben, wie man News verkauft.

(RP)