Viersen: Knisternde Spannung in der Festhalle

Viersen: Knisternde Spannung in der Festhalle

Viersen Zu den wenigen Cellokonzerten der klassisch-romantischen Epoche gehört das a-moll-Konzert von Robert Schumann. In der Viersener Festhalle war es im dritten Sinfoniekonzert in einer sehr kompetenten Interpretation zu hören. Der 1994 in Bukarest geborene Andrei Ionut Ionita spielte es souverän, mit eleganter, wohlklingender Tonbildung und virtuoser Technik - mit exakt perlenden Läufen und mühelosem Springbogen. Die Zuhörer waren begeistert und hörten als Zugabe noch einen delikat gespielten Marsch von Sergei Prokofieff. Die Begleitung lag beim NFM Philharmonischen Orchester Breslau in guten Händen.

Viersen Zu den wenigen Cellokonzerten der klassisch-romantischen Epoche gehört das a-moll-Konzert von Robert Schumann. In der Viersener Festhalle war es im dritten Sinfoniekonzert in einer sehr kompetenten Interpretation zu hören. Der 1994 in Bukarest geborene Andrei Ionut Ionita spielte es souverän, mit eleganter, wohlklingender Tonbildung und virtuoser Technik - mit exakt perlenden Läufen und mühelosem Springbogen. Die Zuhörer waren begeistert und hörten als Zugabe noch einen delikat gespielten Marsch von Sergei Prokofieff. Die Begleitung lag beim NFM Philharmonischen Orchester Breslau in guten Händen.

Unter der anfeuernden Leitung seines Dirigenten Daniel Raiskin eröffnete das polnische Orchester den Abend mit einer temperamentvollen Wiedergabe von Carl Maria von Webers "Euryanthe"-Ouvertüre. Energisch vorwärts drängend, ja leidenschaftlich erklang Beethovens fünfte Sinfonie. Raiskin wählte angemessen schnelle Tempi. Es knisterte geradezu vor Spannung. Für den begeisterten Beifall dankten Orchester und Dirigent noch mit einer Zugabe der groß besetzten Streicher, mit Bachs Air aus der D-Dur-Suite. gho

(-tr)