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Langenfeld: Marode Jahnstraße wird 2015 erneuert

Langenfeld : Marode Jahnstraße wird 2015 erneuert

Auf einer bis 2023 reichenden Prioritätenliste stehen 34 "besonders mangelhafte" Straßen.

Die stark befahrene Jahnstraße wird in diesem Jahr grundlegend saniert. Nach Angaben des städtischen Betriebshofsleiters Bastian Steinbacher hat die 1964 aufgetragene Fahrbahndecke deutliche Abnutzungserscheinungen. Die Jahnstraße stehe ganz oben auf der "Masterplan" genannten Liste von insgesamt 34 Straßen, die nach einer computergesteuerten Bewertung als "besonders mangelhaft" eingestuft worden seien. In der morgigen Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses (ab 18 Uhr, Ratssaal 187) werden die Stadtpolitiker über die bis ins Jahr 2023 gestreckte Sanierung dieser maroden Straßen beschließen.

700 000 Euro stehen in diesem Jahr in Langenfeld für die Straßenunterhaltung bereit. Neben der Jahnstraße sind laut Steinbacher die noch ausstehenden Abschnitte der im vergangenen Jahr sanierten Bahn- und der Bogenstraße auf der Prioritätenliste, noch mit Fragezeichen zudem die Straße Steinrausch. "Die beauftragte Baufirma wird voraussichtlich im Sommer an der Jahnstraße die Fahrbahn abfräsen und mit einer neuen Deckschicht versehen. Darin wird ein Carbongitter-Gewebe eingelegt, das die Spannungen der Fahrbahn aufnimmt." Bei den in den 1950/60er Jahren angelegten Straßen sei der Unterbau oft nicht fest genug. Der Masterplan listet nach Steinbachers Angaben Straßen auf, bei denen sich die von den städtischen Kontrolleuren und Bürgern gemeldeten Gefahrenstellen häufen. Nach jetzigem Stand stehen in den kommenden drei Jahren Sanierungen unter anderem an der Königsberger-, Immigrather-, Marienburger- und Ermlandstraße (jeweils 2016), Kronprinzstraße (2017) sowie Eichenfeld-, Ganspohler-, Josefstraße, Im Schaufsfeld und Zum Blockbach (jeweils 2018) an.

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Die genannten Fahrbahnsanierungen sind in diesem Jahr aber nicht die einzigen Baustellen im Langenfelder Straßennetz. Der NRW-Landesbetrieb lässt nach Angaben von Projektleiter Dietmar Giesen an der Hardt ab Sommer 2015 die Fahrbahn zwischen Schneiderstraße und Kreisverkehr am Toom-Markt sanieren. Das Langenfelder Verkehrsgeschehen wird laut Giesen dabei deutlich geringer beeinträchtigt als es im vergangenen Jahr an der A3-Anschlussstelle der Fall war. "Dort ist so viel Platz, dass in beiden Richtungen während der Deckensanierung je ein Fahrstreifen offengehalten werden kann. Es werden nur vorübergehend einige Parkplätze entfallen."

Bereits vor diesen Fahrbahnarbeiten wird nach Angaben des städtischen Verkehrsplaners Franz Frank auf dem südlichen Bürgersteig der Hardt ein in beiden Richtungen befahrbarer Radweg eingerichtet. Zusätzlich bleibt auf dem nördlichen Bürgersteig der in Richtung Innenstadt führende Radweg bestehen. Spätestens Anfang März soll der Bau des neuen Kreisverkehrs anstelle der Einmündung Theodor-Heuss-/Düsseldorfer Straße starten. Laut Frank wird er abschnittsweise so gebaut, dass Autos auch während der Arbeiten die viel befahrene Einmündung passieren können.

Zudem wird in diesem Jahr am Hans-Sachs-Weg der rund 140 Meter lange Abschnitt zwischen der Einmündung Zur Schlenkhecke und der Gladbacher Straße umgebaut werden. "So richtig hergestellt war er dort noch nie, das wird nun nachgeholt", sagt Frank. Der heutige Schotterstreifen, der einem Provisorium gleicht, soll dabei entfernt werden.

Sichließlich soll bereits ab dem 9. Februar auch noch die Poensgenstraße zwischen Wendehammer und Einmündung in die Industriestraße von Grund auf erneuert werden.

www.rp-online.de/langenfeld

(RP)