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Kaarst: Skateranlage soll zurück an die GGS

Kaarst : Skateranlage soll zurück an die GGS

Der HWFA diskutierte über die Wiederherstellung der Anlage in Vorst.

Wenn sogar die Grünen wollen, dass eine Grasfläche asphaltiert werden soll, dann muss das schon einen besonderen Grund haben. Es geht um eine Skateranlage auf dem Gelände der Grundschule Vorst. Im Rahmen der Bauarbeiten war die bestehende Anlage vorübergehend entfernt worden. CDU, Grüne, SPD, UWG und Freie Wählergemeinschaft hatten jetzt im Haupt- und Finanzausschuss beantragt, dass sie an gleicher Stelle wieder errichtet werden soll. Die Verwaltung wurde gebeten, die Kosten hierfür zu ermitteln.

"Das Asphaltieren wird rund 30.000 Euro kosten", erklärte die Technische Beigeordnete Sigrid Burkhart. Sportdezernent Sebastian Semmler machte auf folgendes aufmerksam: "Möglicherweise haben sich die Ansprüche und Wünsche der Skater in der Zwischenzeit verändert. Sie möchten vielleicht keine klassische Halfpipe mehr, sondern einen Parcours im Stufen." Stadtjugendpfleger Ralf Schilling habe den Auftrag bekommen, mit Skatern Kontakt aufzunehmen. Die Rückmeldungen stünden allerdings noch aus. Lars Christoph (CDU) riet den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses, lediglich einen Grundsatzbeschluss zu fassen mit dem Inhalt, dass an der Grundschule Vorst bald wieder geskatet werden kann. Die Frage, für welche Lösung man sich schließlich entscheidet, für die Wiederherstellung der Anlage, so wie sie bis zu ihrer Demontage war, oder für ein neues, mit den Skatern abgestimmtes Konzept, wie von der Verwaltung angeregt, soll im Jugendhilfeausschuss geklärt werden. Einen Beschluss soll der Rat dann in seiner Sitzung am 13. Juli fassen.

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Ulrich Orlinski (CDU) fragte, ob ein Gutachten, beispielsweise vom TÜV, erforderlich sei. "Skaten ist eine gefahrengeneigte Tätigkeit, jeder betreibt diesen Sport auf eigenes Risiko", erklärte Jurist Semmler. Anneli Palmen (SPD): "Die Anlage darf nicht doppelt so teuer werden wie geplant." Die Mittel müssten im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2018 bereitgestellt werden.

(NGZ)