Jüchen: Förderverein-Vorstand tritt zurück

Jüchen: Förderverein-Vorstand tritt zurück

Der Förder- und Freundeskreis St. Martinus Bedburdyck steht vor Neuanfang.

Der Vorstand des Förder- und Freundeskreis St. Martinus Bedburdyck ist komplett zurückgetreten. "Auf der Vorstandsversammlung haben alle Mitglieder des Vorstandes aus persönlichen Gründen ihren Rücktritt erklärt", heißt es in einer Mitteilung. Genaue Gründe waren bei Vorsitzendem Peter Havertz (46) nicht zu erfahren. "Wir haben im Vorstand vereinbart, keine Einzelheiten außerhalb der Versammlung zu nennen", erklärt der 46-Jährige. Nur so weit: "Es hat immer wieder offene Kritik am Vorstand gegeben", sagt Havertz. Nun sei das Maß voll gewesen. "Ich bin zurückgetreten, der übrige Vorstand hat sich solidarisch erklärt." Die Kritiker würden nicht aus dem Verein selbst kommen - auch nicht aus kirchlichen Gremien. "Wir arbeiten vertrauensvoll zusammen." Wie das Gründungsmitglied im Verein mit 120 Mitgliedern berichtet, haben auch Vize-Vorsitzender Dieter Schnitzler, Kassiererin Eva Stevens, Schriftführerin Dagmar Reinartz, Medienbeauftragter Klaus Reinartz und Jugendbeauftragte Angelika Wasen ihren Rücktritt erklärt.

Der Vorstand werde bis zur Jahreshauptversammlung am 16. März die Vereinsgeschäfte kommissarisch führen. "Ich hoffe, dass die übrigen wieder antreten. Für mich schließe ich das aus", sagt Havertz. Der nun kommissarische Vorstand betont, dass die regelmäßigen Treffs - die "Teestube" für Jugendliche, die "Kidszone" und der Seniorentreff -bis zum 16. März weiterlaufen. Die Karnevalsveranstaltungen - der Pyjama-Frühschoppen für Senioren und der Kinderkarneval am Samstag sowie die Karnevalsparty am Sonntag - würden veranstaltet, ebenso die Kleiderbörse (10. März). Auf der Vereinshomepage heißt es allerdings in einer Erklärung auch, dass es für die Ferienspiele keine Planungssicherheit gebe.

Pfarrer Ulrich Clancett hat mit dem Verein nächste Woche einen Termin. "Ich kenne die Hintergründe für den Rücktritt nicht, wir werden darüber sprechen", sagt er. "Der Verein hat eine fantastische Arbeit gemacht. Ich hoffe, dass sie weitergeht."

(cso-)