Radserie 2017: Was Radler an Ausrüstung brauchen

Radserie 2017: Was Radler an Ausrüstung brauchen

Dass Fahrradfahren viel Freude bereitet, weiß jedes Kind. Allerdings sollte man vor der Tour darauf achten, dass der Drahtesel auch sicher ist.

Radfahren ist gesund, macht Spaß und hält fit. Dazu kommt, dass der Kreis Mettmann über ein ausgedehntes und gut beschildertes Fahrradwegenetz verfügt, das mit einer Vielzahl an Radtouren, kurzen und langen, leichten und schweren, zum Ausflug mit dem Drahtesel einlädt. Doch vor der Radtour sollte man sich darum kümmern, dass das Zweirad verkehrssicher und gut ausgerüstet ist. Vor allem die Verkehrssicherheit ist wichtig, das betont Stefan Weiand, Sprecher der Polizei: "Wichtig ist für die Radfahrer in erster Linie die Sichtbarkeit, die vor allen Dingen durch geeignete Lampen vorne und hinten sowie den Reflektoren an Pedalen und in den Speichen gewährleistet ist." Damit sind die Fahrradfahrer vor allem in der Dämmerung und in der Dunkelheit gut sichtbar. Schließlich gilt: "Im Zweifel ist der Radler im Vergleich zum Auto der Schwächere."

Aber auch der Radfahrer selbst sollte bemerkbar sein, vor allem für Fußgänger auf den beliebten Trassenstrecken: "Da hilft die Klingel. Denn ein Fahrrad ist unter Umständen geräuschlos unterwegs", sagt der Polizeisprecher. Zudem sollten Radfahrer geeignetes Schuhwerk und Schutzausrüstung für Kopf und Körper nicht vergessen. Wie wichtig das im Zweifel sein kann, belegen die Zahlen: Im vergangenen Jahr verunglückten 418 Radfahrer im Kreis Mettmann, davon 26 Pedelecfahrer. Pedelec erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h und werden daher vom Gesetzgeber als normale Fahrräder eingestuft. "Deshalb raten wir allen Pedelec-Fahrern unbedingt einen Helm zu nutzen, um im Fall der Fälle besser geschützt zu sein", empfiehlt Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht.

(RP)
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