Erkelenz: Drei Bands spielen im ZaK für das Erkelenzer Hospiz

Erkelenz: Drei Bands spielen im ZaK für das Erkelenzer Hospiz

Im ZaK lautet das Motto am nächsten Samstag "Hometown Heroes Benefit". Los geht es um 20 Uhr.

Benefizkonzert für das Hospiz: Drei Bands aus der Region laden für Samstag, 25. November, unter dem Motto "Hometown Heroes Benefit" in das evangelische Jugendzentrum ZaK ein. In der Einrichtung an der Mühlenstraße in Erkelenz wird sich jede Formation ab 20 Uhr eine Stunde lang präsentieren. Einlass ist ab 19 Uhr.

"Line 418" und Betonunion haben sich der Punkmusik verschrieben, "The Cosmic Popshow" setzt auf rockige Klänge. Weil sie denselben Probenraum in Genehen nutzen, lernten sich die Bandmitglieder schon vor Jahren kennen und schmiedeten gemeinsam den Plan, für das Erkelenzer Hospiz Geld sammeln zu wollen. ZaK-Jugendmitarbeiter Detlef Bonsack und seine Kollegin Gaby Lanze waren sofort begeistert von der Idee. Sie können sich vorstellen, zwei Mal im Jahr das Haus für ein solches Benefizkonzert zur Verfügung zu stellen.

Fünf Euro kostet der Eintritt. Auch die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf sind für das Hospiz bestimmt. Zusätzlich wird ein Sparschwein aufgestellt. Vera Jansen, die als Familienpflegerin Menschen in ihrer letzten Lebensphase in der Einrichtung begleitet, wird vor Ort sein und die Arbeit vorstellen, die im Hospiz geleistet wird. Auch für Familien mit Kindern sei das Benefizkonzert der "Hometown Heroes" empfehlenswert, eine Altersbeschränkung gebe es nicht, so Marius Roß. Der Fernsehjournalist, Sänger und Gitarrist bei "The Cosmic Popshow" bedauert wie seine Musikerkollegen, dass im Erkelenzer Stadtgebiet kaum noch Konzerte stattfänden: "Das war früher anders. Deshalb wollen wir mit unserer Veranstaltung zurück zu den Wurzeln."

Als Roß vor etwa acht Jahren während seines Zivildienstes bei der Heinsberger Caritas Medikamente auslieferte, kam er das erste Mal mit dem Hospiz in Berührung. "Dort wird eine sehr wertvolle Arbeit geleistet, die wir sehr gerne unterstützen möchten." Auch "Line 418"-Sänger Jan Ophüls bedauert das Aus für Livemusik in Erkelenz: "Leider ist das fast alles im Laufe der Zeit verebbt. Dabei ist die Atmosphäre doch ganz anders als bei einem DJ, der alles in seinem Rucksack dabei hat." Einen Vorverkauf gibt es nicht - Karten (fünf Euro) an Abendkasse.

(RP)