Kaiserswerth: Närrischer Empfang im Kaiserswerther Rathaus

Kaiserswerth: Närrischer Empfang im Kaiserswerther Rathaus

Bezirksbürgermeister Stefan Golißa hatte die Karnevalsgesellschaften aus dem Norden eingeladen.

Am Samstag haben sich die Karnevalsgesellschaften aus dem Norden auf Einladung des Bezirksbürgermeisters Stefan Golißa im Kaiserswerther Rathaus getroffen. Vier Stunden wurde geschunkelt, gefeiert und getanzt. Dabei wurde vor allen Dingen eines deutlich: Um den Nachwuchs muss man sich im Norden keine Sorgen machen.

Das Kinderprinzenpaar der Karnevalsgesellschaft De elf Pille aus Angermund, Cedric I. und Julia II., unterhielt das Publikum mit einem selbst gedichteten Lied, und die Nachwuchstanzgruppe Angersternchen begeisterte mit ihrem Gardetanz. Eine Rede wurde wieder traditionell vom Kinderprinzenpaar der Närrischen Lohauser, Prinz Jakob und Venetia Alicia, gehalten und der Verein De lilla Engel, der sich besonders um die Jugendförderung im Karneval bemüht, hatte viele junge Narren mit in das Rathaus gebracht.

Aber auch die großen Jecken hatten ihren Spaß und kamen zudem kreativ verkleidet zu dem Empfang. Am auffälligsten war dabei der stellvertretende Bezirksbürgermeister Benjamin Schwarz als Popcornverkäufer, der großzügig die Süßigkeit verteilte.

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"Das Interesse am Winterbrauchtum wird im Norden immer größer. Das konnten wir bei unserem Biwak spüren, die Veranstaltung war wirklich sehr gut besucht", sagt Margret Kleibrink, Vorsitzende der KG Nordlichter aus Kaiserswerth. Von den Nordlichtern, die immer durch das Programm führen, wurde auch das neue Vereinslied präsentiert, das Heinz Gaul mit der Burggräfin Gabriele Müller gedichtet hat und das zum Schunkeln einlädt.

Als krönenden Abschluss kam noch das Düsseldorfer Prinzenpaar vorbei und verbreitete beste Laune. Von ihnen erhielt unter anderem auch Karl-Josef Eisel, der im Supermann-Kostüm erschienen war, einen Orden. Er war schon zuvor reichlich mit dem Narrengold der teilnehmenden Vereine als Abschiedsgeschenk ausgestattet worden, da er seit dem 1. Februar nicht mehr der Leiter der Bezirksverwaltungsstelle ist.

(brab)