Grafenberg : Chancen für den Staufenplatz

Verwaltung skizziert auf Anfrage der Linken Möglichkeiten der Aufwertung.

Als der kräftige Regen im vergangenen Herbst den Staufenplatz in eine Seenlandschaft verwandelte, kam einmal mehr zutage, welch tristes Erscheinungsbild die zentrale Freifläche in Grafenberg eigentlich abgibt. Der Grund für die Überschwemmung war dann nicht so spektakulär, die vorhandenen Abläufe seien durch Ablagerungen verstopft gewesen, hieß es von der Verwaltung.

Eine entsprechende Anfrage in der Bezirksvertretung 7 von Wolfram Müller-Gehl von der Partei Die Linke brachte dann aber in anderer Hinsicht dennoch überraschende Erkenntnisse. Welche Möglichkeiten die Verwaltung sehe, den Staufenplatz im Rahmen seiner Nutzungsansprüche zu sanieren und aufzuwerten, wollte Müller-Gehl wissen. Auf eine ganz ähnliche Frage hatte Oberbürgermeister Thomas Geisel beim OB-Dialog im vergangenen Jahr noch geantwortet, für den Staufenplatz gebe es aktuell keinerlei Planungen.

Nun heißt es von der Verwaltung aber plötzlich: "Durch eine gestalterische Aufwertung der Platzränder wie durch eine Neuordnung von Grünflächen, Zufahrten, Geh- und Radwegen und gegebenenfalls Mobiliar könnten die Nutzungen einen attraktiveren Rahmen erhalten. Ziel einer möglichen Gestaltung sollte sein, den Übergang von Stadt zur Landschaft deutlicher herauszustellen, fußläufige Wegeverbindungen zu stärken und eine Verknüpfung zu dem unmittelbar angrenzenden Jan-Wellem-Brunnen herzustellen."

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Die Sicherstellung einer Finanzierung liege zwar bei der Bezirksvertretung, aber Müller-Gehl fragt nun nicht zu Unrecht: "Was könnte hier möglich sein, wenn die Grafenberger sich zusammen mit der Bezirksvertretung engagieren?"

(arc)