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Garath: Das Garather Projekt Wiesencafé im K21 vorgestellt

Garath : Das Garather Projekt Wiesencafé im K21 vorgestellt

Künstlerin Ute Reeh steht mit einem kleinen, aber anschaulichen Modell des Wiesencafés, das am Wittenberger Weg entstehen soll, in den Hallen des K21 im Ständehaus. Sie ist mitten im Trubel, zwischen langen Basteltischen, begeisterten Kindern und Eltern. An der Wand hinter den Bastelangeboten verkündet ein großes Poster die Grundgedanken des Projektes und den Grundriss des künftigen Gebäudes.

Beides möchte Künstlerin Ute Reeh am Wochenende gemeinsam mit Schülerin Angelique von der Alfred-Herrhausen-Schule bei möglichst vielen Düsseldorfern bekannt machen. Anliegen für das Projekt des Wiesencafés, zu dem der Verein "Schulkunst - Kunst veränderte Schule" mit Ute Reeh, Studenten der Fachhochschule und Schüler der Alfred-Herrhausen-Schule kooperieren, ist es, potenzielle Gäste und Sponsoren zu finden. "Die Leute aus der Stadt kommen doch nicht einfach dorthin", sagt Ute Reeh zum zukünftigen Café, das seinen Platz am Wittenberger Weg finden soll. "Wir wollen einen Ort der Begegnung schaffen, in dem zwischen allen Austausch auf Augenhöhe geschieht", meint die Initiatorin.

Die Erkenntnis, dass in jedem Menschen etwas Interessantes steckt und man deshalb Lust an Menschen haben sollte, ebenso wie Lust auf guten Kaffee, seien schon einmal gute Voraussetzungen für den Erfolg, meint die Künstlerin lachend.

Im Ständehaus zwischen Kunst und Kindern spricht sie zahlreiche Gäste an und viele von ihnen lassen sich in eine Adressenliste eintragen, damit sie später eingeladen werden können. "Ich finde es toll, dass beim Wiesencafé von Anfang an Kinder der Alfred-Herrhausen-Schule einbezogen waren.

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Das gibt ihnen Energie, Selbstbewusstsein und eine andere Sichtweise. Sie können später stolz sagen, dass sie daran mitgearbeitet haben", begeistert sich Beate Steil, die mit ihrem Partner aus Pempelfort gekommen ist und - vielleicht zu den künftigen Wiesencafé-Gästen gehört.

Ihr ginge es darum, Dinge zu veranschaulichen, so wie die Bodenplatte für das Café, die schon einmal simuliert wurde, betont Ute Reeh. Der nächste Schritt sei das Kunstprojekt "Open-Air-Café" in diesem Sommer. Danach ginge es daran mit Hilfe vieler Förderer und vereinten Kräften, das echte Wiesencafé bis zum Sommer 2018 zu verwirklichen. Einen "Pionier" für die Ausstattung gibt es bereits: den Prototyp der Sitzgelegenheit können Besucher am Wochenende im Ständehaus bewundern und benutzen. Auf den stabilen Holz-Hockern haben kleine Bastler und ihre Eltern Platz genommen.

(RP)