Benrath: Nach Weihnachten blieben die Besucher aus

Benrath: Nach Weihnachten blieben die Besucher aus

Gestern wurde das Weihnachtsdörfchen abgebaut. Ob es wieder eine Verlängerung gibt, steht noch nicht fest.

Während gestern noch die letzten Büdchen in der Fußgängerzone abgebaut wurden, hat Melina Schulze, Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Benrath (AGB), eine Bilanz gezogen und blickt schon auf den nächsten Weihnachtsmarkt. Sie geht davon aus, dass er am 22. November, also am Donnerstag vor Totensonntag, an den Start geht. Und es soll auch wieder einiges verbessert werden, meint sie selbstkritisch. "Wir halten an dem jetzigen Konzept fest, aber es gibt Verbesserungsvorschläge". So soll der nächste Weihnachtsbaum am Brunnen noch größer werden. Außerdem möchte Schulze noch mehr Deko-Elemente. "Und ich wünsche mir mehr Aufenthaltsqualität, daran arbeiten wir jetzt." Ihr schwebt vor, dass es mehr Überdachungen geben soll. Auch an einem neuen Lichtsystem werde gearbeitet. Ganz wichtig für sie: ein barrierefreier Pavillon. "Der wird extra gebaut. Mit einer Rampe, damit der Pavillon auch für Behinderte ohne Begleitung zugänglich sein kann." Denn der Weihnachtsmarkt soll für alle Generationen gleichermaßen da sein. Auch die Kooperation mit dem Schloss soll weiter gehen. Ob die Öffnung des Weihnachtsdörfchens vom Zweiten Weihnachtsfeiertag bis zum 30. Dezember zur Regel wird, steht noch nicht fest.

Für Victoria Bruch, seit Jahren Veranstalterin des Benrather Weihnachtsmarktes, hat sich die Verlängerung nicht gelohnt. "Das Wetter war zu schlecht. Es hat viel zu viel geregnet", sagt sie, da seien die Leute nicht bereit gewesen, über den Weihnachtsmarkt zu bummeln. Von den 30 Tagen, die der Markt geöffnet war, seien nur elf trocken gewesen. Wie es in diesem Jahr weitergeht, weiß auch sie nicht. Das sei eine Entscheidung der Stadt Düsseldorf. "Die Stadt hat analog zu den Märkten in der Innenstadt die Verlängerung genehmigt", sagt Melina Schulze. Denn durch das Zusammenfallen des vierten Advents mit Heiligabend habe den Schaustellern im Vergleich zu sonst eine Woche gefehlt.

(RP)
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