Angemerkt: Kein Montagabend ohne Demo

Angemerkt: Kein Montagabend ohne Demo

Das Bündnis "Düsseldorf stellt sich quer" (DSSQ), das seit Monaten jeden Montagabend entschieden gegen die Aufmärsche der islamfeindlichen "Dügida"-Bewegung protestiert, bejubelt nicht nur im Internet einen Sieg über die Rechtspopulisten.

Die haben sich für nächsten Montag abgemeldet, und das will das Bündnis, in dem sich neben Piraten, Grünen, SPD auch Occupy-Aktivisten, Antifa-Gruppen und nicht-organisierte Bürger engagieren, nun feiern. Schließlich habe man die mehr oder minder prominenten Figuren der rechtsextremen Szene, die sich als "Dügida" sammeln, aus der Stadt vertrieben, wo sie seit Januar allwöchentlich Anwohnern, Geschäftsleuten und Besuchern rund um den Hauptbahnhof gehörig auf die Nerven gehen.

Gefeiert werden soll das am Montagabend um 18 Uhr - ausgerechnet mit einer Demo durchs Bahnhofsviertel. Der Siegeszug von DSSQ führt vom DGB-Haus über die "Dügida"-Strecke zur Adersstraße (die nach ausländerfeindlichen Ausfällen für "Dügida" verboten ist). Nur den Bahnhof lässt DSSQ links liegen. Damit die Bahnen endlich mal fahren können. Die Anlieger werden's zu schätzen wissen.

(sg)
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