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Düsseldorferin Saliha Ouammar kandidiert für französischen Konsulatsrat

Saliha Ouammar : Düsseldorferin kandidiert für französischen Konsulatsrat

Ratsfrau Saliha Ouammar von den Grünen stellt sich zur Wahl für den französischen Konsulatsrat auf. Sie wirbt dafür, dass sich die in Düsseldorf lebenden Französinnen und Franzosen an der Wahl beteiligen.

Ratsfrau Saliha Ouammar (Grüne) stellt sich zur Wahl für den französischen Konsulatsrat auf und ruft die in Düsseldorf lebenden Französinnen und Franzosen auf, sich an der Wahl zu beteiligen. Ouammar, geboren 1964 in Algerien, ist in Frankreich aufgewachsen. Sie hat die französische Staatsbürgerschaft, fühlt sich als Französin und in Düsseldorf heimisch, wie sie sagt. Als Dolmetscherin arbeitet sie häufig für das europäische Parlament, den Europarat und den Europäischen Gerichtshof. Seit zwölf Jahren lebt sie mit ihrem Mann, einem gebürtigen Düsseldorfer, in der Landeshauptstadt und ist hier auch politisch aktiv. Seit zweieinhalb Jahren ist sie Mitglied der Grünen und wurde im vergangenen Jahr in den Rat der Stadt gewählt.

Nun tritt sie für die Konsulatsratswahl auf der Liste „Citoyen.ne.s Engagé.e.s Écologistes et Solidaires“ an – was übersetzt werden kann als „engagierte grüne und solidarische Bürger“. Gemeinsam mit einem Parteienbündnis möchte sie sich vor Ort für die Rechte der Französinnen und Franzosen gegenüber dem Heimatland einsetzen, sagt sie. In Düsseldorf leben der Stadt zufolge etwa 3500 französische Staatsbürger. Sie haben die Möglichkeit, sechs neue Mandate im Konsulatsrat zu besetzen – dieser berät die französische Konsulatsverwaltung und vertritt die Interessen der hier lebenden Franzosen. Die Mitglieder des Konsulatsrats unterstützen auch bei alltäglichen Problemen und kümmern sich um französische Schulen wie das Lycée français de Düsseldorf und um Kultureinrichtungen wie das Institut Francais. Zudem steht die Wahl zweier Wahlmänner oder -frauen an, die wiederum als Senatoren kandidieren.

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Die Wahl wurde aufgrund der Pandemie auf 2021 verschoben. Wahlberechtigte können zwischen dem 21. und dem 26. Mai ihre Stimme online abgeben. Hierfür ist aber eine Registrierung notwendig. Bis zum 23. April müssen sich die Wahlberechtigten über die Homepage des Konsulats in die Wählerlisten eintragen.

RP-Foto: Andreas Bretz