1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Dormagen: "Piwipper Böötche" fehlen noch 50 000 Euro

Dormagen : "Piwipper Böötche" fehlen noch 50 000 Euro

Der nach der 30 000 Euro Spende vorherrschende Optimismus hält an. Rund 150 000 Euro hat der Förderverein "Piwipper Böötche" jetzt zusammen, bestätigt Stadtmarketingleiter und stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Guido Schenk. Benötigt würden allerdings rund 200 000 Euro. Ein Viertel fehlt also noch in der Spendenkasse.

Schenk ist zuversichtlich, dass es bald mit der Wiederaufnahme des Fährbetriebs zwischen Mohnheim und Dormagen klappt: "Wir rechnen für September mit einer größeren Spende." Darüber hinaus führe der Verein zur Zeit weitere erfolgsversprechende Verhandlungen.

Die Spende des Landschaftsverbandes Niederrhein sei nicht nur aus finanziellen Gesichtspunkten erfreulich, sagte Schenk gestern, sondern bedeute, dass der Fährbetrieb als wichtiges Projekt für das Zusammenwachsen der Region angesehen wird. Zu Recht, meint Schenk. Vor der Schließung der Fähre hätten Monheimer und Dormagener sich bei Stadtfesten gegenseitig besucht.

Nächstes Jahr soll das wieder möglich sein. Für den Michaelismarkt 2012 etwa plane das Stadtmarketing den Einsatz von Shuttlebussen, die den Anleger mit der Innenstadt verbinden sollen, damit die Monheimer den Dormagener Markt bequem erreichen können.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Personen- und Fahrradfähre bis dahin wieder fährt. Derzeit wird das 14 Meter lange und vier Meter breite Boot in der Lux-Werft in Mondorf überholt. Die Anlegebrücke auf Rheinfelder Seite ist bereits fertig und wird in den nächsten Wochen ins Wasser gelassen. Die Aufträge für den Anleger auf Dormagener Seite werden zur Zeit vergeben. Die Arbeiten sind allerdings etwas aufwendiger – 30 Tonnen Beton müssen für die Befestigungspunkte gegossen werden. "Es gibt noch viel zu tun", sagt Schenk, der seinen Optimismus offen zu Schau trägt: "Wenn Sie wollen, können wir uns schon mal zu einer kleinen Bootstour im nächsten Jahr verabreden."

(NGZ)