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Dormagen: "Sehen uns noch die Stadt an"

Dormagen : "Sehen uns noch die Stadt an"

Interview Martin Turner, Gründer von "Wishbone Ash"

Herr Turner, was erwarten Sie von Ihrem Auftritt? Der Auftrittsort ist immerhin eine sehr kleine Bühne.

Turner (lacht) Ist das so? Das war mir gar nicht klar, aber so ist das nun mal. Wir spielen auf großen Festivals, dann wieder bei kleinen Auftritten. Ich genieße es immer, in Deutschland aufzutreten.

Was dürfen die rund 1000 Gäste erwarten? An den beiden Tagen spielen Sie jeweils unterschiedliche Songs...

Turner Ja, wir wurden dazu aufgefordert, an den Abenden zu variieren. Aber das ist gut so, denn ich denke, dass einige Gäste zu beiden Abenden kommen. Immerhin stehen zwei grandiose Hauptbands auf der Bühne. Vielleicht wird es zwei oder drei gleiche Songs geben.

Wie ist Ihre Beziehung zu den anderen Gruppen, die nach Ihnen spielen?

Turner Ich habe schon einmal mit den Bands zusammen gespielt. Manfred Mann ist ein interessanter Kerl. Es sind beides tolle Bands.

Was wissen Sie über Zons?

Turner Zons ist eine alte, mittelalterliche Stadt, nicht? Ansonsten habe ich mal in Solingen ein Küchenmesser gekauft. Oft ist es so, dass man nicht viel von der Stadt sieht. Man kommt am Nachmittag, hat seinen Auftritt und ist nach dem Frühstück wieder weg.

Wird das in Zons auch so sein?

Turner Nein, wir haben am zweiten Tag noch etwas Zeit. Ich kann mir vorstellen, dann noch mal die Stadt anzusehen. Vielleicht kann man uns dann noch persönlich treffen.

Jens-Peter Hiller führte das Gespräch.

(NGZ)