Dormagen: Der Integrationsrat stellt seine Pläne für 2018 vor

Dormagen: Der Integrationsrat stellt seine Pläne für 2018 vor

In der ersten Sitzung dieses Jahres hat der städtische Integrationsrat sein Programm für 2018 vorgestellt. Neben drei Sitzungen, vier Informationstreffen und der Teilnahme an anderen städtischen Ausschüssen und Treffen des Landesintegrationsrates sind drei Veranstaltungen geplant, die der Vorsitzende Mehmet Güneysu vorstellte: "Am 4. Mai soll es eine Veranstaltung zum Thema ,Türen für Mehrsprachigkeit öffnen' geben." Das große Sommerfest des Integrationsrates, das im Vorjahr auf der Anlage des RS Horrem veranstaltet wurde, wird am 1. Juli auf dem Gelände des TuS Germania Hackenbroich stattfinden.

Die Interkulturelle Woche vom 23. bis 29. September soll neben Antidiskriminierungsveranstaltungen und dem beliebten "Tischlein-deck-Dich" mit internationalen Speisen auch eine Kabarettaufführung in der "Kulle" beinhalten.

Über das Projekt "Bildungskoordination für (neu) Zugewanderte im Rhein-Kreis Neuss" berichtete Christiane Rudloff. Ihr gehe es darum, kreisweit alle Bildungs-Angebote für Migranten zu bündeln, Netzwerke zu erweitern und zu dokumentieren: "Wir müssen da nicht alles neu erfinden, wollen aber zusammenstellen, wo noch Lücken, gerade im Übergang von Kita, Schule und Beruf gefüllt werden können", sagte sie. Dormagen sei in der Integrationsarbeit bereits sehr weit. "Wir wollen konkrete Angebote darstellen und die Akteure zusammenbringen", gab sie als Ziel an, "Bildung ganzheitlich zu betrachten".

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Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Integrationsrates dafür aus, einen Brief an die Landesregierung zu schicken, in der auf die große Bedeutung des Integrationsrates im Gegensatz zu einem "freiwilligen Ausschuss" hingewiesen wird. Wie Erkan Zorlu, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Troisdorf und Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Landesintegrationsrates, erklärte, sei laut Koalitionsvertrag von CDU und FDP vorgesehen, die Gemeindeordnung so zu ändern, dass es keine Pflicht für Kommunen mit großem Ausländeranteil mehr gebe, Integrationsräte einzurichten. "Ich halte die Bildung eines Integrationsrates für unverzichtbar", betonte Rüdiger Westerheide (CDU).

(cw-)