Ehrengast beim Zigarren-Festival: Boris Becker raucht Havannas wie Hemingway

Ehrengast beim Zigarren-Festival : Boris Becker raucht Havannas wie Hemingway

Auf dem Tennisplatz war er ein Meister - beim Zigarrenrauchen bezeichnet er sich selbst noch als "Anfänger": Dennoch blieb Ex-Wimbledon-Sieger Boris Becker beim 15. Havanna-Zigarren-Festival in Kubas Hauptstadt bis zum Finale - der Abschlussfeier am späten Samstagabend.

Auf dem Tennisplatz war er ein Meister - beim Zigarrenrauchen bezeichnet er sich selbst noch als "Anfänger":
Dennoch blieb Ex-Wimbledon-Sieger Boris Becker beim 15. Havanna-Zigarren-Festival in Kubas Hauptstadt bis zum Finale - der Abschlussfeier am späten Samstagabend.

Mit Vollbart, zurückgekämmtem Haar und weißem Anzug ähnelt die Tennislegende - ob bewußt oder nicht - dem Literatur-Nobelpreisträger Ernest Hemingway, der viel Zeit auf der Insel verbracht hatte. Seit Donnerstag hatte Becker als Festival-Ehrengast auf der Karibik-Insel geweilt und dabei seine "Liebe" zu Zigarren vertieft, kubanische Musiker getroffen und der Rebellen-Legende Che Guevara nachgestöbert: Auf etlichen Twitter-Fotos zeigte er sich und seine Frau Sharlely ("Lilly") beim Bummeln durch Havanna.

Trotz der Wirtschaftsflaute in wichtigen europäischen Abnehmerländern verkaufen sich kubanische Zigarren weiter gut. Wie die staatliche Tabakgesellschaft Habanos SA am 26. Februar mitteilte, wurden 2012 Zigarren im Wert von 416 Millionen Dollar abgesetzt. Im Jahr zuvor hatte der wichtige Exportartikel 401 Millionen Dollar in die Kassen gespült. Spanien blieb Hauptabnehmer für kubanische Zigarren, auch wenn sich hier die Wirtschaftskrise negativ bemerkbar machte. Für Ausgleich sorgte China mit einem Anstieg der Einfuhren von sechs Prozent. In die USA dürfen kubanische Zigarren wegen des seit 51 Jahren geltenden Wirtschaftsembargos nicht eingeführt werden.

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(dpa/felt/hip)
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