Aktion Mobile Redaktion: Viel Lob für die Freibad-Ehrenamtler

Aktion Mobile Redaktion : Viel Lob für die Freibad-Ehrenamtler

Bei der Mobilen Redaktion der Morgenpost melden sich viele zufriedene Besucher zu Wort. Sie sind dankbar für das große Engagement der freiwilligen Helfer. Das Bad sei attraktiv, auch für Auswärtige. Kinder wünschen sich eine Riesen-Rutsche.

Margareta Janssen und ihr Mann Wilhelm sind fast jeden Tag im Freibad Dabringhausen. Für sie gehört es einfach zu einem guten Start in den Tag, im 50-Meter-Becken ihre Bahnen zu ziehen. Auch am Freitag schwimmen sie insgesamt 1000 Meter. "Es ist einfach wunderbar hier, besser geht's nicht. Wir kommen aus Hilgen immer wieder gerne hier ins Freibad", sagt die 77-Jährige bei der Mobilen Redaktion im Freibad am Freitagmittag. Auch die Mitarbeiter seien stets freundlich und sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Roland Bischoffs, der Vorsitzende des Trägervereins, und seine ehrenamtlichen Mitstreiter freuen sich sehr über solche Rückmeldungen. "Das stärkt uns in unserer Arbeit. Wir möchten mit einem geringen Budget so viel wie möglich erreichen", sagt Bischoffs.

Was bei der Mobilen Redaktion deutlich wird: Besonders die dauerhaft erhöhte Wassertemperatur — auch Freitag herrschte eine Temperatur von 25 Grad — kommt bei den Menschen sehr gut an. "Die Temperatur ist optimal, das kommt natürlich bei Familien mit Kindern sehr gut an", sagt Jörg Prange, der extra aus Leverkusen angereist ist, um in Dabringhausen 45 Minuten zu schwimmen. Was macht das Freibad so besonders? Warum geht er nicht in Leverkusen schwimmen? "Wald, Wiese, Natur — die Lage hier ist einfach schön. Ich fühle micheinfach wohl, da nimmt man die Fahrt auch gerne in Kauf", erzählt der 53-Jährige, der seit drei Jahren regelmäßig nach Dabringhausen kommt.

Marvin Müller hat seit Ferienbeginn fast jeden Tag im Freibad verbracht. "Ich bin schnell hier, kann mich mit meinen Freunden treffen und viel Spaß haben", sagt der Elfjährige, bevor er mit Ben Tiede (8) und anderen Freunden wieder ins kühle Nass springt. Sie verbringen manche Tage auch mal im Freibad Eschbachtal — "da ist es aber nicht so schön wie hier, vor allem das Wasser ist hier wärmer", erzählt Ben. Nur eine Sache, die würden sich die jungen Freibadbesucher noch wünschen: eine riesige Rutsche, am liebsten mit Kurven. "Wir sind an dem Thema dran und haben uns schon etwas überlegt. Ich weiß aber noch nicht, wie schnell wir den Plan umsetzen können", erzählt Roland Bischoffs den Jungen. Der Vorsitzende des Trägervereins weiß auch: "Eine große Rutsche macht das Bad für Kinder und Jugendliche deutlich attraktiver."

Auch über den Hinweis von Rolf Hindrichs, über die Einführung verschiedener Wassergymnastikkurse nachzudenken, ist Bischoffs dankbar. Er wird den Tipp im Hinterkopf behalten. Eins sei aber klar: "In diesem Jahr und auch in 2014 müssen wir unsere Pflicht erfüllen. Es sind zwei Übergangsjahre", verdeutlicht Bischoffs, der das Lob der Freibadbesucher natürlich gerne an die übrigen Helfer weiterleitet.

Rolf Hindrichs bringt am Ende der Mobilen Redaktion die Meinung der Besucher auf den Punkt: "Man muss den vielen Freiwilligen einfach ein großes Dankeschön aussprechen. Toll, was sie hier alles auf die Beine stellen."

(RP)
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