Wermelskirchen: "LuVex" entwickelt eine digitale Fahne

Wermelskirchen: "LuVex" entwickelt eine digitale Fahne

Eine eigene Unternehmensidee entwickeln, sie konsequent verfolgen und mit Wirtschaftsexperten diskutieren - im Januar 2017 hat die 18. Spielrunde des Deutschen Gründerpreises für Schüler begonnen, Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel für Schüler ab 16 Jahren. Mit Tanja Kasemir, Rea Mayland, Isabelle Nake, John Berns und Julien Giusti, haben sich fünf Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums zum Team "LuVex" zusammengeschlossen, um mit ihrem fiktiven Unternehmen teilzunehmen.

Ihre Geschäftsidee: eine digitalisierte, vielseitig einsetzbare Fahne. In den nächsten Wochen gilt es, ein konkretes Unternehmenskonzept von der Produktentwicklung, über Vertriebs- und Finanzierungspläne bis zur Marketingstrategie zu erarbeiten, hieß es bei der Kick-off-Veranstaltung in der Stadtsparkasse Wermelskirchen.

Einen Ausblick auf ihr Produkt gaben die fünf 16- und 17-Jährigen selbstbewusst in ihrer Präsentation vor Sparkassen-Vorstandsmitglied Hans-Jörg Schumacher, dem Unternehmerpaten Jörg Muhtz von den Ortlinghaus-Werken und dem Teamcoach Christian Vorkauf, Lehrer am Gymnasium. Hier wurde die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams verdeutlicht. Die Geschäftsführung übernimmt Berns. "Das Vertrauen, das meine Mitschüler in meine Person und meine Fähigkeiten haben, macht mich glücklich und stolz", erzählt Berns seinen Zuhörern.

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Was macht aber das neu- und einzigartige Produkt aus? Es handelt sich um einen äußerst flexiblen Werbeträger, dessen Motiv schnell geändert werden kann, in der Nacht durch die Leuchtfunktion sichtbar ist und aufgrund seines leichten Materials sogar wie eine echte Fahne im Wind weht. Wetterbeständig und robust soll sie sein und somit bis zu zwei halten - verspricht das Team. Doppelt so lang wie eine normale Stofffahne.

(tei.-)
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