Wassenberg: Menschen in ihrer Trauer begleiten lernen

Wassenberg : Menschen in ihrer Trauer begleiten lernen

Im Spätsommer beginnt ein Seminar des ambulanten Hospizdienstes Regenbogen für Ehrenamtliche.

Wegen der großen Nachfrage nach ehrenamtlicher Trauerbegleitung führt der ambulante Hospizdienst Regenbogen, wie in den letzten Jahren, wieder eine Ausbildung für Ehrenamtliche in der Trauerbegleitung durch. In dem Seminar geht es darum, zu lernen und Erfahrungen auszutauschen, sowie einzelne Trauernde in Begegnungen und Gesprächen zu begleiten. Wenn ein naher Mensch verstorben ist, suchen immer mehr Angehörige nach Unterstützung bei der Bewältigung der Trauer. Viele Menschen fühlen sich auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung mit ihrer Trauer alleine gelassen. Um eine Trauerbegleitung wahrnehmen zu können, muss ein Trauerbegleiter vor allem lernen, den Trauernden ganz in den Mittelpunkt der Begleitung zu stellen. Er muss bereit sein, seine eigene Trauer als Teil seines Lebens zu bejahen und sich damit auseinanderzusetzen.

Daran wird in dem Seminar erfahrungsorientiert sehr bewusst gearbeitet. Das Kennenlernen von Trauerphasen und Traueraufgaben führt ebenfalls in hohem Maße in das Verstehen und die Begleitung von Trauernden ein. Das Seminar als Basisqualifikation "Trauerbegleitung" umfasst 80 Stunden.

Diese sind in zwei Kloster-Wochenenden und fünf Samstag-Tagesseminare aufgeteilt. Leitung und Begleitung obliegt den Diplom-Pädagogen Georg Wiefels und Susanne Hoeren, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes Regenbogen. Ein Informationsabend findet am Donnerstag, 13. August, um 19.30 Uhr im Johanniterstift, Johanniterweg 1 (3. Obergeschoss), statt. Information und Anmeldung bis zum 10. August unter Telefon 02432 939679 oder 0173 5445352; E-Mail info@regenbogen-hospiz.de.

(RP)
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