1. NRW
  2. Städte
  3. Neuss
  4. Bürgerschützenfest

Hilfsdiensteinsätze beim Neusser Schützenfest: Viele Mückenstiche und ein glimpflich verlaufener Unfall

Hilfsdiensteinsätze beim Neusser Schützenfest : Viele Mückenstiche und ein glimpflich verlaufener Unfall

Mit dem Verlauf des Bürger-Schützen-Festes zeigten sich die Neusser Hilfsdienste – Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter und Malteser – Montag zufrieden. "Es war friedlich. Die einzige Plage waren die Mücken", berichtete Andreas Degelmann, der neue Stadtbeauftragte der Malteser. "Selbst die Polizei hat bei unseren Helfern oft nach Mückenstichsalbe gefragt."

Mit dem Verlauf des Bürger-Schützen-Festes zeigten sich die Neusser Hilfsdienste — Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter und Malteser — Montag zufrieden. "Es war friedlich. Die einzige Plage waren die Mücken", berichtete Andreas Degelmann, der neue Stadtbeauftragte der Malteser. "Selbst die Polizei hat bei unseren Helfern oft nach Mückenstichsalbe gefragt."

Ein Unfall auf der Kirmes sei glimpflich ausgegangen. Am Freitagabend war ein 20-Jähriger etwa drei Meter tief von der Gokart-Bahn gestürzt. Der vom Regen aufgeweichte Boden habe den Fall aber abgefedert, so dass der Mann nur leicht verletzt worden sei. Er habe zur Sicherheit eine Nacht im Krankenhaus verbracht. Laut Polizei waren gegen 22.30 Uhr zwei Gokarts gegeneinander geprallt. Das eine sei unter das andere geraten, wodurch letzteres umkippte und der Fahrer hinausfiel. Die Beamten ermitteln wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Insgesamt hatten die Hilfsdienste während des Schützenfestes zehn Prozent weniger Krankentransporte als im vergangenen Jahr, erklärt Johanniter-Sprecher Dieter Guderley, Sprecher. "Die Zahl der Behandlungen an den Hilfsdienststationen ist sogar um 30 Prozent gesunken." Er vermutet das zum Teil sehr schlechte Wetter als Grund. "Zum Glück hatten wir wieder Container und keine Zelte", sagte Hans-Peter Wierich, der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter des DRK. "Mit den Zelten wären wir versunken." Die Kindersammelstelle wurde nicht in Anspruch genommen — obwohl die Handynetze teilweise zusammengebrochen seien.

(NGZ)