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Neusser Bürger-Schützenfest: Vogelschuss: Nickel kündigt bei NGZ-Empfang Wettbewerb an

Neusser Bürger-Schützenfest : Vogelschuss: Nickel kündigt bei NGZ-Empfang Wettbewerb an

Jürgen Steinmetz kam mit dickem Portemonnaie. Er müsse sich noch die Zustimmung seines Zuges sichern, erklärte der allgemeine Vertreter des Landrates, der als Hauptgeschäftsführer zur Industrie- und Handelskammer wechselt, seine Spendierlaune.

Das war keine Floskel, denn Erdung ist ihm wichtig. In der SVG Weißenberg oder dem Hubertuskorps bleibe er engagiert, betonte Steinmetz im Gespräch mit NGZ-Redaktionsleiter Ludger Baten, der den Böllerempfang im Frankenheim-Festzelt nutzte, um die meistdiskutierte Personalie der Woche zu hinterfragen.

Ein guter Termin, denn mit Eröffnung des Schützenfestes gehen andere Personalfragen den Schützen näher. Zum Beispiel, wer König und Nachfolger von Rainer Reuß wird. "Wir werden einen Wettbewerb haben", betonte Schützenpräsident Thomas Nickel. Die Meldefrist endet zwar erst am Montag, doch nach Ronald Geisler vom Jägerzug Annemarie habe sich noch ein zweiter Bewerber erklärt.

Es ist schon fast Tradition, dass die NGZ als Einstimmung in das Fest zum Empfang bittet. Horst Thoren, stellvertretender Chefredakteur dieser Zeitung, begrüßte im Namen der RP-Mediengruppe, die auch durch Geschäftsführer Stephan Marzen und Regionalverlagsleiter Ulf Wagner repräsentiert war. Bürgermeister Herbert Napp wurde im Interview zum Sicherheitskonzept befragt und verglich die Auflagen mit den Jahresringen eines Baumes verglich: "Es kommt jedes Jahr was dazu."

Komiteemitglied Robert Rath warb für den neuen Weg des Wackelzuges am Dienstag, bevor Jörg Antony, König des Vorjahres, die von ihm gespendete neue Fahne der Schützenlust vorstellte. Das Schlusswort aber gehörte Marlene Dyke (85), die extra aus Florida angereist war: "Schöne Kirmes".

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