Venlo: Großbrand in Autolager: Wehren aus Nettetal und Viersen helfen

Venlo: Großbrand in Autolager: Wehren aus Nettetal und Viersen helfen

Fast drei Stunden tobte am Sonntag ein Feuer auf dem Gelände eines Autolagers im niederländischen Venlo. Wegen möglicher Benzinreste drohte eine Explosion. Auch Feuerwehrkräfte aus Nettetal waren im Einsatz.

Von weitem sichtbar waren die dichten Rauchschwaden, die vom Brand einer Autoverwertung am Kaldenkerkerweg am Rand von Venlo stammten. Am Sonntagnachmittag um 14.15 Uhr brach das Feuer auf dem Platz aus, wo sich ausgeschlachtete Pkw und Wohnwagen stapelten. Die Flammen hatten schnell um sich gegriffen. Wie die Zeitung "De Limburger" berichtete, könnte es sich um Brandstiftung handeln. Gefährlich war der Einsatz wegen möglicher Benzinreste in den Tanks. "Verletzt wurde niemand", sagt Dirk Heusen, Sprecher der Nettetaler Wehr.

Bei dem stundenlangen Einsatz halfen Kräfte aus Nettetal (Löschzüge Breyell, Kaldenkirchen, Hinsbeck und Leuth) und Viersen der Venloer Brandweer. "Wir waren mit etwa 50 Kollegen und acht Fahrzeugen dort", so Heusen. Sie sorgten für eine reibungslose Wasserversorgung. So pendelten Tanklöschfahrzeuge, es wurde eine rund 1,5 Kilometer lange Leitung vom ehemaligen Schwanenhaus bis hinter die Grenze gelegt. Gegen 17.15 Uhr waren die Flammen gelöscht, die Helfer aus dem Kreis rückten ab. Das Ablöschen übernahm die Brandweer. Sie teilte mit, dass gefährliche Stoffe nicht freigesetzt wurden.