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Mönchengladbach: Rheindahlen feiert den Kappes

Mönchengladbach : Rheindahlen feiert den Kappes

Kulinarischere Leckereien, ein Ritterlager, 50 Handwerkerstände, Freizeitkünstler und viel Musik - das können die Besucher des Kappesfestes erleben. Zwei Tage wird kräftig gefeiert. Außerdem gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag.

Hört man in der Stadt das Wort "Kappesland", dann weiß jeder Mönchengladbacher sofort, dass damit Rheindahlen gemeint ist. Zwar wird in dem Stadtteil, zu dem viele dörfliche Honschaften gehören, nicht mehr so viel Weißkohl angebaut wie früher einmal, doch gefeiert wird das Gemüse, das vor allem zu Sauerkraut verarbeitet wird, immer noch. Deshalb findet Samstag und Sonntag, 28. und 29. April, wieder das Rheindahlener Kappesfest statt. Und was gibt es da zu essen? Na klar: Kappes. In allen erdenklichen Formen. Aber nicht nur. Rund 50 Stände wird es beim Kappesfest geben, und die haben von Kulinarischem über Handwerk bis hin zu einem Ritterlager so einiges zu bieten.

Mittelpunkt des Kappesfestes ist der Marktplatz. Dort stehen die Imbissbuden rings um einen großen Biergarten und auf der Bühne gibt es sehenswertes Programm. Am Samstag, 28. April, hat das Fest von 12 bis 19 Uhr geöffnet. "Zu vielen Künstlern haben wir schon lange Kontakt, sie kommen immer wieder gerne zu uns", sagt Andrea Bonsmann vom Verein "Zukunft Rheindahlen", der das Kappesfest organisiert. Dazu gehören zum Beispiel die Cheer Company, die Gruppe Tigerfeet oder der Sänger Mr. T. Offiziell eröffnet wird das Kappesfest um 14 Uhr von Bezirksvorsteher Arno Oellers. Abends wird es am ersten Festtag traditionell ein Konzert mit der Gruppe "Opus 2" geben. Es dauert von 18.30 Uhr bis 22 Uhr. Am Sonntag, 29. April, findet das Kappesfest von 11 bis 19 Uhr statt. Dann gibt es auf der Bühne unter anderem eine Modenschau, den Auftritt eines Schulchors, die Darbietung der Showtanzgruppe Revolution und den Auftritt der Band "Sunny". Parallel findet von 13 bis 18 Uhr ein verkaufsoffener Sonntag statt.

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"Bei der Auswahl der Stände haben wir darauf geachtet, dass es ein breitgefächertes Angebot gibt", sagt Andrea Bonsmann. Sie verspricht, dass es auch einige neue Aussteller geben wird. Ein Augenmerk liegt zum Beispiel auf dem Kinderprogramm. Für die kleinen Besucher gibt es das Sack-Loch-Werfen der Schützenbruderschaft, ein Karussell, eine Kletterwand, die Drachenschmiede und eine Eisenbahn. Die Straße Am Mühlentor wird zur Rennstrecke. Dort werden die ferngesteuerten Modellrennwagen der Nitro Maniacs umher flitzen, die sonst am Gladbacher Flughafen beheimatet sind. Ein Unternehmen, das Raftingtouren anbietet, zeigt seine Schlauchboote.

Hingucker des Rheindahlener Kappesfestes ist stets das Ritterlager. Dort werden die Besucher auch schon einmal an den Pranger gestellt. Und natürlich wird es auch Schwertkämpfe geben. Wer mag, darf auch einen Blick in die Zelte des Lagers werfen und das mittelalterliche Leben bestaunen. In der Begegnungsstätte der Awo an der Helenastraße zeigen neun Freizeitkünstler ihre Werke. Dazu gehören unter anderem Bilder und Papierkunst. Bei einer Keramikkünstlerin können die Besucher selbst Teller und ähnliches bemalen. Außerdem gibt es dort eine Cafeteria. Die Einzelhändler werden sich durch eigene Aktionen am Kappesfest beteiligen. Die Händler der Beecker Straße arbeiten derzeit an einem Angebot für die Besucher. Das freut die Organisatoren, denn das Ziel des Vereins ist, dass sich die Rheindahlener Bürger gemeinsam für ihren Stadtteil engagieren.

(RP)