Mönchengladbach: Hochschule bezieht Neubau an Richard-Wagner-Straße

Mönchengladbach : Hochschule bezieht Neubau an Richard-Wagner-Straße

Nach 15 Monaten Bauzeit ist das Multifunktionsgebäude bezugsfertig. Eine neue Baumaßnahme startet bereits.

Seit dem 1. Juni ist die Hochschule Niederrhein Mieter des neuen Multifunktionsgebäudes an der Richard-Wagner-Straße und hat mit dem Einzug begonnen. Der dreigeschossige Neubau, der rund 20 Millionen Euro kostete, bietet eine Nutzfläche von 3800 Quadratmetern. Er begrenzt den Campus Mönchengladbach in nordöstlicher Richtung und bietet dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften 900 Quadratmeter an zusätzlichen Flächen. Neben den Wirtschaftswissenschaftlern zieht auch der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik in das Gebäude ein. Labore, das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung sowie die Öffentliche Prüfstelle für das Textilwesen werden Räume im Neubau erhalten.

Dies ist nötig, da aus Brandschutzgründen zeitgleich Teile der alten Werkhallen und der Hörsaal Textiltechnik abgerissen werden müssen. Auch das Sprachenzentrum und die Druckerei werden umziehen. Bis zum Beginn des Wintersemesters soll der Umzug abgeschlossen sein und das Gebäude für Forschungs- und Lehrzwecke genutzt werden können.

Schon am 15. Juli startet eine weitere Baumaßnahme: Dann wird das Hauptgebäude der Wirtschaftswissenschaftler, das so genannte W-Gebäude an der Webschulstraße 41-43 aus dem Jahre 1970, aufwändig saniert. Das Gebäude erhält eine neue Fassade und ein neues Dach, außerdem wird der Eingangsbereich komplett neu gestaltet. Während der Umbaumaßnahmen zieht der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften um – in den Neubau sowie in weitere angrenzende Hochschulgebäude. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) hat der Hochschule daher zugesichert, die alten Werkhallen erst dann abzureißen, wenn das W-Gebäude fertig saniert ist. Das wird voraussichtlich im Januar 2014 der Fall sein.

Derzeit studieren am Standort Mönchengladbach rund 7000 junge Menschen. Prognosen zufolge werden es zum nächsten Wintersemester knapp 7300 sein, im Jahr darauf knapp 7500 Studierende.

(tler)
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