Mettmann: Ausstellung präsentiert Weltreligionen

Mettmann: Ausstellung präsentiert Weltreligionen

Die Eröffnung der Ausstellung "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos" des Seniorentreffs "jute Stuw" (Haus St. Elisabeth, Düsseldorfer Straße) war gut besucht.

Thematischer Schwerpunkt war die Frage nach gemeinsamen ethischen Werten und Maßstäben der Religionen und Traditionen sowie deren Bedeutung für die heutige Zeit. In diesem Sinne führte Stefan Wigge, Geschäftsführer des gastgebenden Hauses St. Elisabeth, durch den Abend.

Unter anderem wies Monsignore Herbert Ullmann (katholische Kirche) in seinem Vortrag daraufhin, "dass es heute zum Glück viel gemeinsames Handeln der unterschiedlichen Weltreligionen gibt". Ein gutes Beispiel für kulturelle und religiöse Vielfalt sei die Anzahl von Menschen verschiedener Herkunft, die zusammen im Pflegeheim leben und arbeiten. Pfarrer Ernst Schmidt (evangelische Kirche) erläuterte zudem den Schwerpunkt des Abends: Die Idee beziehungsweise der Bedarf eines Weltethos in Zeiten der Globalisierung. Ergänzt wurden die Ansprachen durch sanfte Klänge der Musiker Miro & Ernst.

Einen emotionalen Abschluss der Vernissage schaffte Olka Gofman vom Integration-Kulturzentrum für Russlanddeutsche mit ihrem Gedicht über die Bedeutung von Heimat und der Aufforderung zu gemeinsamem Handeln.

(fpo)