Lokalsport: Handballerinnen sind Außenseiter

Lokalsport: Handballerinnen sind Außenseiter

Oberliga-Damen von ME-Sport wollen Rheydt aber das Leben schwer machen.

Vor dem Heimspiel heute um 15.30 Uhr (Herrenhauser Straße) gegen den Rheydter TV schaut Trainerin Stefanie Veermann etwas entspannter auf die Dinge. Nach der deutlichen Niederlage bei den Bergischen Panthern (24:39) hatte die Trainerin die Oberliga-Handballerinnen von Mettmann-Sports zu einer lockeren Runde eingeladen. "Wir haben uns einfach hingesetzt und uns ausgesprochen", berichtet Veermann. Ohnehin wäre durch die eingekehrte Erkältungswelle ein ordentliches Trainingsprogramm nicht richtig möglich gewesen.

Die Aufgabe gegen den Tabellenzweiten kommt vielleicht gerade recht. Nach der Verletzung von Kim Spiecker und der Vorstellung bei den Panthern werden manche den Mettmannerinnen nicht viel zutrauen. Das sieht Veermann natürlich ganz anders. "Wir haben auch im Hinspiel ohne Kim gespielt und nur knapp mit 29:31 verloren", sagt sie. Veermann ist sich sicher, dass es selbst mit einer gesunden Kim Spiecker keine Garantie auf einen Sieg gegeben hätte: "Es wäre auch mit ihr schwer geworden!" Da Carla Beckmann momentan ebenfalls nicht zur Verfügung steht, wird Veermann drei Spielerinnen aus dem Mettmanner Landesliga-Team in die Erste hochziehen: Lena Maurer, Frieda Schamuhn und Annika Schulze.

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Davon, dass ihr Team jetzt gegebenenfalls wieder mitten im Abstiegskampf steht, lässt sich die Trainerin von ME-Sport auch nicht beunruhigen: "Wenn es denn so kommen würde, wüssten wir damit umzugehen."Wer den Ehrgeiz der früheren Leistungs-Handballerin kennt, weiß, dass sie alles für den Klassenerhalt geben wird. Ein überraschender Sieg gegen Rheydt wäre bestimmt kein verkehrtes Zeichen.

(erd)