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Kevelaer: In Uedem und Keppeln gedeihen jetzt auch Kiwis

Kevelaer : In Uedem und Keppeln gedeihen jetzt auch Kiwis

Der Verein LiKK (Landschaftspflege im Kreis Kleve) kümmert sich seit Jahren intensiv um Streuobstwiesen im Kreis Kleve. Doch am milden Niederrhein gedeihen nicht nur Kirschen, Äpfel, Pflaumen und Birnen. "Bei uns wachsen auch Früchte, von denen es keiner erwartet. Unsere Kiwipflanze hat in diesem Jahr rund 200 Kilogramm Früchte getragen - ganz ohne Chemie", sagt der LiKK-Vorsitzende Hubert Lemken. "Die Früchte sind superlecker und eine wahre Vitaminbombe. Ein schönes Beispiel dafür, dass regionaler Einkauf mit gutem Gewissen funktioniert. Unser Niederrhein bietet eine schier unendliche Vielfalt an verschiedenen Obstsorten. Auf den Obstwiesen vom LiKK wachsen insgesamt mehr als 120 alte heimische Obstsorten. Da gibt es eine Geschmacksvielfalt, die man den Früchten selber nicht ansieht, die wir aber in den nächsten Jahren dem Verbraucher zurückbringen wollen. Unser Obst wächst naturbelassen in Streuobstwiesen und fördert die Artenvielfalt", betont Lemken.

Der Bauernmarkt Lindchen vermarktet nun die "Rekordernte" und fördert den gemeinnützigen Verein mit einer Spende. Der LiKK nutzt die Spende, um die Sortenvielfalt auf den heimischen Streuobstwiesen weiter auszubauen. "In diesem Winter pflanzen wir wieder mehr als 200 hochstämmige Obstbäume der alten Sorten wie etwa Weißes Seidenhemdchen, Kaiser Wilhelm, rote Sternrenette, gute Louise, große Prinzesskirsche und viele, viele mehr", sagt Lemken.

www.likk.eu

(RP)