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Grevenbroich: Hemmerdener Familie tritt bei RTL im großen Back-Wettkampf an

Grevenbroich : Hemmerdener Familie tritt bei RTL im großen Back-Wettkampf an

Der Grevenbroicher Taxiunternehmer Steven Sürder hat wieder einmal vor der Kamera gestanden und diesmal gleich seine Familie mit ins Scheinwerferlicht des Drehteams von RTL gerückt. Sürder ist nämlich einer von vier Vätern, die mit jeweils einem Kind für die Sendung "Punkt 12" einen leckeren Kuchen backen sollten, um dann von den vier Ehefrauen als Jury bewertet zu werden. Wer gewonnen hat, das weiß Sürder noch nicht. Denn am 18. November wird erst das Finale gedreht, bei dem die 31-jährige Doro Sürder gemeinsam mit den anderen drei Partnerinnen der Teilnehmer die Bewertungskarten mit den Punkten von eins bis zehn "lüpfen" dürfen. Noch unbekannt sei auch der Preis, der für das beste Bäcker-Team ausgelobt wird, sagt der 32-jährige Sürder, der für die Show zum ersten Mal auch als Bäcker am Ofen gestanden hat.

"Ich koche zwar seit meinem 16. Lebensjahr, aber ich hatte bislang noch nie gebacken. Das war für mich also eine echte Challenge", gibt Sürder zu, der zuvor schon dreimal beim Blitzkochen für "Punkt 12" vor den RTL-Kameras gestanden hatte. Gerettet habe ihn aber seine siebenjährige Tochter Melissa, die schon öfter mit ihrer Mutter gebacken habe, erzählt Sürder. Die Wettkampfbedingungen hatten es trotzdem in sich: "Der Warenkorb wurde vorgegeben. Dann musste man sich etwas einfallen lassen und in maximal zwei Stunden einen Kuchen daraus zaubern, der die Jury überzeugen sollte", berichtet Sürder. Gemeinsam mit Melissa sei dann ein Weihachtskuchen mit Zimt und Lebkuchengewürz, belegt mit Orangen-Filets und einer Sahneschicht, kreiert worden.

Doch bis der Kuchen fertig war, gab es im Hause Sürder die ein und andere Aufregung. Denn zunächst rückte das Drehteam zu einer Homestory an, bei der auch der vierjährige Julian Sürder schon seine ersten Kamera-Erfahrungen machen konnte. Und beinahe wäre die ganze Backaktion noch an einem dummen, kleinen Detail gescheitert: "Ich konnte die Küchenwaage nicht finden, weil ich die noch nie benutzt hatte", erzählt Sürder. Mit der Suche sei eine viertel Stunde der wertvollen Wettkampfzeit vertan worden. Denn er habe nach einer herkömmlichen Waage gesucht und nicht damit gerechnet, dass "die komische rote Glasplatte im Schrank auch eine Küchenwaage ist".

(NGZ)