Stockum: Stadt lehnt mehr Sperrungen bei Veranstaltungen ab

Stockum: Stadt lehnt mehr Sperrungen bei Veranstaltungen ab

Bei Großveranstaltungen wie Messen, Konzerte oder Heimspielen der Fortuna in der Esprit-Arena werden die angrenzenden Wohnstraßen von Besuchern zugeparkt. Das Ordnungsamt führt deshalb dort Kontrollen durch. Falschparker werden dabei verwarnt und bei Vorliegen von Behinderungen auch abgeschleppt. Zudem werden auch vor den Veranstaltungen ganze Straßenzüge gesperrt. Dazu gehören die sogenannte Blumensiedlung westlich der Kaiserswerther Straße zwischen Stockumer Kirchstraße und Beckbuschstraße und die sogenannte Dichtersiedlung westlich der Niederrheinstraße zwischen Beckbuschstraße und Stockumer Höfe.

Die CDU in der Bezirksvertretung 5 wollte nun erfahren, warum nicht auch weitere Bereiche zum Beispiel rund um die Klapheckstraße oder die Ganghoferstraße in die Überwachungen mit einbezogen werden, zumal diese Straßen ebenfalls intensiv als Parkflächen von Besuchern genutzt würden. Die Verwaltung lehnt eine Erweiterung des Kontrollgebietes ab, da dies einen zu hohen personellen Einsatz voraussetzen würde. "Durch eine Erweiterung der Absperrungen würden bis zu zehn zusätzliche Einsatzkräfte benötigt, was mehr als eine Verdoppelung der bisherigen Personalstärke der Verkehrsüberwachung bedeuten würde", argumentiert die Verwaltung. Das wäre angesichts der nicht nur aktuellen, sondern auch künftig dauerhaft reduzierten Personalausstattung unter Berücksichtigung der gesamtstädtischen Einsatzlage nicht vertretbar, meint die Verwaltung.

Zudem müsste man dann auch den Wohnbereich zwischen der Niederrheinstraße, der Danziger Straße und der A44 in die Kontrollen mit einbeziehen, da dieses Gebiet noch näher an der Esprit Arena, als die von den Politikern genannten Bereiche liegen. Dafür müssten vier Zufahrten gesperrt und weiteres Personal eingesetzt werden.

(brab)