Stockum: Kein Wendeplatz vor der Montessori Schule

Stockum: Kein Wendeplatz vor der Montessori Schule

Mitglieder der Bezirksvertretung 5 haben sich die Grundschulen in ihrem Bezirk angeschaut und stellen nun Anfragen und Anträge zu den Standorten, um die Ausstattung und das Umfeld zu verbessern. Dabei regt die SPD-Fraktion an, vor der Montessori-Grundschule am Farnweg einen Wendehammer für Autos einzurichten. "Der Hol- und Bringverkehr der Schulkinder ist aufgrund der kleinen Stichstraße vor Ort sehr problematisch und teilweise sehr gefährlich für Schulkinder", sagt Sebastian Krüger (SPD). Die Schule würde aufgrund des Montessori-Schwerpunktes auch von Kindern besucht, die nicht im unmittelbaren Umfeld wohnen würden. "Daher ist es für viele Eltern fast unmöglich, die Kinder anders als mit dem Auto zur Schule zu bringen", sagt Krüger. Im Bereich des Schultors sei genug Platz, um einen Wendehammer einzurichten, für den ein Teil des Schulgeländes wegfallen müsste.

Die Verwaltung lehnt diesen Vorschlag ab und verweist auf die Schulleitung, die keinen Wendehammer auf dem Schulhof wünsche. Denn im Eingangsbereich würden sich die Schüler aufstellen, wenn sie abgeholt würden. Derzeit würden an verschiedenen Schulstandorten die Einführung von "Kiss & Ride"-Bereichen geprüft. Dabei handelt es sich um Parkzonen in der Nähe der Schulen, die für das kurze Halten von Autos reserviert sind, mit denen Schüler zur Schule gebracht werden.

(brab)