Rath: Rath hat wieder eine eigene Givebox

Rath: Rath hat wieder eine eigene Givebox

Viele Bürger hatten sich für einen Neustart starkgemacht. Die alte Box war abgebrannt.

Seit Samstag steht wieder an der Westfalenstraße eine Givebox, nach dem die letzte Box vor einem Jahr in Brand gesteckt wurde. Deshalb wurde die neue Tauschstation nicht mehr aus Holz, sondern aus Metall gebaut. Dort können Menschen hineinlegen, was sie nicht mehr benötigen und andere herausnehmen, worüber sie sich freuen. Das hilft Ressourcen zu schonen und zudem entwickelt sich an der Givebox ein Kommunikationspunkt im Quartier.

Die Rather Givebox ist ein Gemeinschaftsprojekt von vielen Institutionen im Stadtteil. Gebaut wurde sie in der Metallbau-Werkstatt der Werkstatt für angepasste Arbeit. Bunt gestaltet haben sie Schüler der Wilhelm-Ferdinand-Schüssler-Tagesschule. In verschiedenen Sprachen haben sie auf der Außenfläche geschrieben, worum es bei der Box geht. Der Rather Bürgerverein hat, ebenso wie einige Privatpersonen, das Projekt finanziert und zusammen mit anderen Gruppen wie die Zukunftswerkstatt Düsseldorf und die Initiative Rath und Tat die Koordination übernommen.

Rath und Tat hat sich bislang auch um die Pflege der Einrichtung gekümmert. "Angestrebt wird aber, dass sich Bürger spontan um die Einrichtung kümmern, sich verantwortlich fühlen", sagt Dorothee Linneweber, Ansprechpartnerin beim Modellprojekt "Kooperation im Quartier" (KIQ).

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Damit das Projekt gut anläuft, wird die Box anfangs von den Initiatoren bestückt. Offiziell eingeweiht wird die Box mit einer kleinen Feier beim Rather Adventskalender am Samstag, 9. Dezember, um 14 Uhr.

Noch in diesem Jahr soll auch wieder eine Givebox an der Kalkumer Straße in Unterrath aufgestellt werden. Die alte Box, die viel besucht wurde, war ebenfalls abgebrannt.

(brab)