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Wirtschaft: Europazentralen von 120 Firmen in der Region

Wirtschaft : Europazentralen von 120 Firmen in der Region

Heute sind in der Region Düsseldorf 490 Firmen der unterschiedlichen Branchen tätig, knapp 300 in der Landeshauptstadt selber. Die Palette reicht vom Handelshaus über Industrieunternehmen bis zu Dienstleistungsfirmen.

Mehr als 120 japanische Firmen haben in der Wirtschaftsregion ihre Europazentrale, darunter namhafte Konzerne wie Fujifilm, Hitachi, Toshiba Electronics, Epson, NTT und Kikkoman Trading. Besonders stark vertreten sind die Branchen Industriegüter, Telekommunikation, IT, Chemie, Handel und Dienstleistungen. Der Jahresumsatz der japanischen Unternehmen im Raum Düsseldorf wird auf etwa 35 Milliarden Euro geschätzt. Sie beschäftigen rund 23 000 deutsche und japanische Mitarbeiter.

Als Kunden bedeuten die japanischen Familien für den Düsseldorfer Einzelhandel einen zusätzlichen Jahresumsatz von mehr als 60 Millionen Euro.

Am zweitwichtigsten deutschen Bankenstandort sind alle bedeutenden deutschen und internationalen Banken und Finanzdienstleister vertreten, darunter auch drei Banken aus Japan (Mizuho Corporate Bank, Ltd., Sumitomo Mitsui Banking Corp. und The Bank of Tokyo Mitsubishi UFJ, Ltd.).

An der Immermannstraße, im Herzen der City, entstand 1978 das Deutsch-Japanische Center, das auch architektonisch einen fernöstlichen Anstrich ins Stadtbild bringt. Der Komplex, mit damals rund 180 Millionen Mark noch immer die größte Einzelinvestition der Japaner in Düsseldorf, bietet Arbeitsmöglichkeiten für 400 Mitarbeiter. Das japanische Generalkonsulat ist dort beheimatet, die Japanische Industrie- und Handelskammer, die Filiale eines Warenhaus-Konzerns, ein Reisebüro und darüber hinaus das Hotel Nikko.

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Im März 1966 wurde die Japanische IHK als ein eingetragener Verein nach deutschem Recht gegründet. Sie bildet keine Außenhandelskammer nach deutschem Vorbild, sondern ist ein unabhängiger Verein ohne weitere Niederlassungen. Sie hat 532 Mitglieder.

Anlaufstelle für japanische Unternehmen ist auch das Wirtschaftsförderungsamt der Stadt. Es beschäftigt zwei japanisch sprechende Mitarbeiterinnen. Die Services des Japan Desk richten sich an bereits ansässige japanische Unternehmen und insbesondere an Investoren, die in Düsseldorf eine Niederlassung gründen möchten. 2008 und 2009 kamen 21 neue Firmen in die Landeshauptstadt.

(RP)