Düsseldorf Führerschein weg — Ärzte helfen

Düsseldorf · Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Für den ein oder anderen auch im Straßenverkehr. 35 Autofahrer unter Alkoholeinfluss sind der Polizei an den tollen Tagen in Düsseldorf bei Kontrollen aufgefallen. Zwölf weitere Fahrer hatten Drogen konsumiert. Für viele von ihnen bedeutet das: Führerscheinentzug. Und sobald Alkohol oder Drogen im Spiel sind, droht auch eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung, kurz MPU, im Volksmund "Idiotentest" genannt. Dass damit nicht zu spaßen ist, verdeutlichen die Durchfallquoten: 70 bis 80 Prozent der Teilnehmer scheitern bei der Begutachtung.

 Vagif Gousseinov (rechts) plädiert dafür, nach einem Führerscheinentzug sofort zur Beratung zu einem Verkehrspsychologen oder anderen Experten zu gehen. Sein Kollege Volker Herrmann führt Leistungs- und Aufmerksamkeitstests durch.

Vagif Gousseinov (rechts) plädiert dafür, nach einem Führerscheinentzug sofort zur Beratung zu einem Verkehrspsychologen oder anderen Experten zu gehen. Sein Kollege Volker Herrmann führt Leistungs- und Aufmerksamkeitstests durch.

Foto: RP, Andreas Endermann
(RP)
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