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Die ersten Schneeglöckchentage im Kloster Knechtsteden

Frühblüher entdecken : Erste „Schneeglöckchentage“ im Kloster Knechtsteden

Bald beginnt der Frühling. Die Schneeglöckchen als erste Boten blühen oft schon im Februar und auch andere Frühlingsblüher zeigen schon erste Knospen. Die Sorten-Vielfalt von Schneeglöckchen, Märzenbechern, Leberblümchen und Co. ist enorm und lässt oftmals nur staunen.

Ob nur zum Schauen, zum Informieren oder zum Erwerb für den eigenen Garten: Jetzt ist die Gelegenheit, die ganze Palette der Frühlingspflanzen kennenzulernen, vor allem solche jenseits des Standard-Angebots.

In Knechtsteden können Interessierte abseits der ausgetretenen Pfade nach neuen, historischen, seltenen oder einfach nur schönen Frühlings-Pflanzen stöbern – und zwar bei den ersten „Schneeglöckchentagen“ am Samstag, 16., und Sonntag, 17. Februar. Viele Spezialisten aus dem In- und Ausland kommen nach Knechtsteden und bieten ein breites Angebot und Informationen rund um Garten und Pflanze.

Ein kleines kostenfreies Vortragsprogramm mit interessanten Aspekten rundet das Angebot ab. Am Samstag, 13 Uhr, berichtet Michael Dreisvogt vom Arboretum-Park in Bonn über Zwiebelpflanzen, Stauden und Gehölze als geeignete Begleiter der Schneeglöckchen. Am Sonntag, 11 Uhr, gibt er Einsteiger-Tipps für künftige Schneeglöckchen-Fans. Ebenfalls am Sonntag, ab 13 Uhr, berichtet Stephan Tetzlaff aus Grevenbroich über Pfingstrosen, die viel mehr sind als nur eine Bauerngartenpflanze von vorgestern.

In der Basilika Knechtsteden finden am Sonntag, um 8, 10.30 und ab 18 Uhr katholische Gottesdienste statt. Der Klosterladen hat während der Marktzeiten an beiden Tagen durchgängig geöffnet. Die „Fundgrube“ des Klosters bietet darüber hinaus von 11 bis 16 Uhr allerhand Trödel – vom Hausrat über Bücher bis hin zum Ungewöhnlichen. Während der Marktzeiten ist zudem die Ausstellung „Quer-Beet – Keramik im Garten“ geöffnet, dort stellen Künstler der Galerie-Werkstatt Bayer Dormagen ihre Arbeiten aus.

Die ersten Knechstedener „Schneeglöckchentage“ können am Samstag und Sonntag jeweils in der Zeit von 10 bis 16 Uhr besucht werden. Der Eintritt kostet fünf Euro, Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Kostenfreie Parkplätze sind laut Veranstalter rund um das Kloster vorhanden.

(wilp)