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Junge Unioin Voerde: 300 Weihnachtsgrüße für Seniorenheime

Aktion in Voerde : 300 Weihnachtsgrüße für Senioren

Die Junge Union bekam bei ihrer Karten-Aktion in Voerde viel Unterstützung. Viele Menschen machten mit, um den Menschen in den Heimen eine Freude zu bereiten.

Vor einigen Wochen hatte die Junge Union (JU) in Voerde dazu aufgerufen, beim Schreiben von Weihnachtskarten für die Bewohner der Seniorenheime mitzuhelfen. Angesprochen waren vor allem junge Menschen. Die Organisatoren sind von der Resonanz beeindruckt: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass so viele mitmachen würden“, sagt Jessica Duchewitz, die mit Marvin Fengels, Leon Gossen und Lucas Mosbacher bei der Voerder JU federführend das Schreiben der Karten übernommen hatte. Über die Weihnachtsgrüße freuen können sich die Bewohner der Voerder Senioreneinrichtungen carpe diem, Altes Rathaus, St. Christophorus und St. Elisabeth.

Die Idee hinter der Weihnachtskartenaktion, sei es gewesen, unter Einhaltung der Abstandsregeln den durch die coronabedingte Isolation besonders betroffenen Heimbewohnern eine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Marvin Fengels, Heimpate für das St.-Christopherus-Heim in Friedrichsfeld, bestätigt die breite Hilfsbereitschaft: „Junge, aber auch ältere Mitbürger haben sich gemeldet, um etwas Gutes zu tun.“ Dabei sind ganz verschiedene Karten zustande gekommen: manche mit munteren Gedichten, auch schöne Zeichnungen sind darunter.

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Bei der Übergabe der 300 Weihnachtskarten an die Heime sind die jungen Christdemokraten, wie sie berichten, auf viel Dankbarkeit gestoßen. „Das war schon eine Herausforderung, die richtigen Worte zu finden: Man kann nur erahnen, wie schwer Einsamkeit und Isolation auf den Bewohnern der Heime lasten. Wir hoffen sehr, dass die wenigen Zeilen ein wenig Aufmunterung und Zuversicht spenden können“, erklärt Leon Gossen.

Die Bewohner freuten sich aktuell über jede Aufmerksamkeit, die sie bekommen könnten, so lautete die einhellige Rückmeldung aus den Heimen. Gerade die Isolation während der ersten „Welle“ im März und April habe die Bewohner sehr belastet. Besuche waren erst gar nicht und sind aktuell nur eingeschränkt möglich. Die Heime versuchen, im Rahmen des Infektionsschutzes den Bewohnern Besuche zu ermöglichen, versichert Carsten Wohlfahrt, Leiter des Senioren-Parks carpe diem. Helmut Schlüter, Bewohner der Einrichtung und ehemaliger Fußballer aus Möllen, gibt sich kämpferisch: „Es sind schwierige Zeiten, doch aufgeben können wir nicht.“