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Über 1.700 abgerissene oder umgenutzte Gebäude in NRW

Auch Wohnungsbestand verringert : Über 1.700 abgerissene oder umgenutzte Gebäude in NRW

Mehr als 1.700 Gebäude sind im letzten Jahr in NRW abgerissen oder umgenutzt worden. Die Zahlen seien aufgrund einer Änderung in der Landesbauordnung nicht mit den Ergebnissen des Vorjahres vergleichbar, teilte das Statistische Landesamt in Düsseldorf mit.

Fast 1.100 Nichtwohn- und gut 600 Wohngebäude sind betroffen, heißt es am Donnerstag in Düsseldorf mit Verweis auf die Bauämter bekannt gab. Insgesamt verringerte sich der Wohnungsbestand im Land damit um über 2.500 Wohnungen.

Bei den sogenannten Bauabgängen handelte es sich jeweils in etwa einem Drittel der Fälle um Gebäude, die zwischen 1949 und 1978 (33,8 Prozent) oder zwischen 1979 und 1986 (33 Prozent) errichtet worden waren. Bei knapp der Hälfte war der Grund für den Abriss die Errichtung eines neuen Wohn- oder Nichtwohngebäudes (47,6 Prozent). Abrisse von Gebäuden aufgrund außergewöhnlicher Ereignisse wie etwa Brandschäden gab es dagegen eher selten (1,2 Prozent).

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