Oberhausen: Zwei Verdächtige nach tödlichem Streit an Bushaltestelle in U-Haft

Ermittlungen in Oberhausen: Zwei Verdächtige nach tödlichem Streit an Bushaltestelle in U-Haft

Ein 28-Jähriger ist am Sonntagmorgen an einer Oberhausener Bushaltestelle so schwer verletzt worden, dass er wenig später starb. Jetzt sitzen zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Ein Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg am Montag Haftbefehle gegen einen 17-Jährigen und einen 20-Jährigen. Der dritte Festgenommene, ein ebenfalls 17-Jähriger, durfte den Polizeigewahrsam verlassen, wie die Staatsanwaltschaft am Montagabend mitteilte. Die Ermittlungen - auch gegen ihn - dauerten an.

Bei der Auseinandersetzung am frühen Sonntagmorgen war ein 28-Jähriger ums Leben gekommen. Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen machte die Polizei keine Angaben zur mutmaßlichen Tatwaffe und zum genauen Tatverlauf.

  • Mann stirbt nach Streit in Oberhausen : Tatverdächtige sind 17 und 20 Jahre alt

Im Vorfeld der Gewalttat waren in einem Nachtbus in Oberhausen zwei Gruppen junger Männer in Streit geraten. Nachdem der Busfahrer die Randalierer nach draußen verwiesen hatte, eskalierte der Streit. Zwei Männer aus Hamm, 26 und 28 Jahre alt, wurden schwer verletzt, der 28-Jährige so schwer, dass er später im Krankenhaus starb. Der Jüngere schwebte zeitweilig in Lebensgefahr, war aber am Montag stabil, wie der Polizeisprecher sagte.

Die drei Tatverdächtigen aus Bottrop hatten sich am Sonntagabend auf der Wache eingefunden, nachdem bekannt geworden war, dass die Polizei Videoaufnahmen aus dem Bus auswertet. Die beiden Männergruppen seien auf dem Heimweg von einer Musikveranstaltung in Oberhausen gewesen.

(lsa)