Medizin : Neun Tipps gegen Ihre Allergie

Göttingen (rpo). Allergiker können sich über das milde Frühlingswetter nicht wirklich freuen. Ständiges Niesen, Augenjucken und sogar Asthma-Anfälle machen den Patienten das Leben schwer. Dabei wächst die Zahl der an Allergien leidenden Menschen rasant weiter. Was Betroffene tun können, lesen Sie in unserer Fotostrecke.

Dabei ist die Krankheit gar nicht so leicht zu erkennen. Die Symptome seien in vielen Fällen einfach zu ähnlich, sagte Prof. Thomas Fuchs von der Universitätsklinik Göttingen in einem dpa/gms-Gespräch. Es sei daher zu empfehlen, bei Symptomen wie Schnupfen, häufigem Niesen oder Atembeschwerden während der Pollenflugzeit im Frühjahr einen Arzt aufzusuchen.

"Heuschnupfen ist oft durch häufiges Niesen oder eine Entzündung der Bindehaut des Auges gekennzeichnet", erläutert Fuchs, der auch Präsident des Ärzteverbands Deutscher Allergologen (ÄDA) ist. Betroffene empfinden oft Sonnenlicht als unangenehm. Außerdem unterscheide sich der Ausfluss bei allergischem Schnupfen von dem einer Viruserkrankung: "Das Sekret ist oft hell und wässrig und fließt wie ein Wasserfall." Allerdings seien die allergischen Symptome von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.

"Bestimmte Symptome sind laut Fuchs dagegen bei Allergien sehr selten: "Fieber gehört eher zu einer Viruserkrankung oder einer bakteriellen Infektion." Auch Mattigkeit deute eher auf eine Infektion hin. So fühlten sich viele Patienten, die von einer Allergie betroffen sind, zunächst nicht körperlich angeschlagen. "Wenn die Beschwerden allerdings länger andauern, dann fühlt man sich schon krank", sagt der Allergologe.

(gms2/chk)