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Peinliche Gesprächspausen: Small Talk gekonnt für die Karriere einsetzen

Peinliche Gesprächspausen : Small Talk gekonnt für die Karriere einsetzen

Düsseldorf (RPO). Allmorgendlich das gleiche Spiel: Man steht mit zig Kollegen im Aufzug, keiner sagt ein Wort, jeder starrt betreten zur Tür. Doch Gesprächspausen müssen nicht sein. Im Gegenteil, solche Situationen können sogar helfen, wichtige Kontakte zu knüpfen und so die eigene Karriere voranzutreiben – wenn man ein paar Regeln beachtet.

Düsseldorf (RPO). Allmorgendlich das gleiche Spiel: Man steht mit zig Kollegen im Aufzug, keiner sagt ein Wort, jeder starrt betreten zur Tür. Doch Gesprächspausen müssen nicht sein. Im Gegenteil, solche Situationen können sogar helfen, wichtige Kontakte zu knüpfen und so die eigene Karriere voranzutreiben — wenn man ein paar Regeln beachtet.

Peinliche Situationen wie die im Aufzug gibt es im Büroalltag viele: Morgens auf dem Weg zur Arbeit, wo man den Kollegen im Zug oder Bus stumm gegenübersitzt. In der Kantine oder im Kopierraum, wo man schweigend miteinander darauf wartet, an der Reihe zu sein. Oder auf dem Flur, wo man an den Kollegen schnell vorbeieilt, ohne ein weiteres Wort zu wechseln. Und insgeheim beneidet man die Kollegen, die es schaffen, gut gelaunt stets ein freundliches Wort auf den Lippen zu haben, die bei allen beliebt sind - und die dadurch auch noch stets die interessantesten Projekte bekommen.

Denn Tatsache ist: Small Talk ist gut für die Karriere. Studien zeigen, dass beruflicher Erfolg nur zu 10 Prozent von der Leistung, 30 Prozent vom Image und zu 60 Prozent vom Bekanntheitsgrad bei Vorgesetzten abhängt. Wer also Small Talk betreibt, macht sich so bei Kollegen und Vorgesetzeten bekannt und fördert so seine Karriere. Und welche Momente wären besser für Small Talk geeignet als die vielen kleinen Leerzeiten, in denen man ohnehin mit den Kollegen zusammentrifft?

Fettnäpfchen sind schnell vergessen

Dass es dennoch vielen Leute so schwer fällt, die Gesprächspausen zu füllen, liegt daran, dass man sich oft selbst unter Druck setzt: Statt unvoreingenommen einfach eine Unterhaltung zu beginnen, glaubt man häufig, etwas besonders Sinnvolles sagen zu müssen. Nicht wenige haben Angst, was die anderen von ihnen denken könnten, wenn sie sich eine Blöße geben. Dabei wird oft übersehen: Niemand erwartet tiefschürfende Bemerkungen über Wissenschaft, Politik oder Kunst. Die meisten Leute wollen beim Small Talk entspannen, keine anstrengenden Probleme lösen.

Selbst wer doch mal ins Fettnäpfchen tritt: Andere Leute haben so etwas schneller vergessen, als man denkt. Selbst eine Ablehnung ist kein vernichtendes Urteil über die Person. Wer hingegen noch über sich selbst Lachen kann, zieht die Sympathien auf seine Seite. Die Peinlichkeit findet also in der Regel vor allem im eigenen Kopf statt.

Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie in typischen Situationen des Büroalltags ein Gespräch anfangen.

Hier geht es zur Infostrecke: Gekonnter Small Talk im Büro