E-Autos: Kaufprämien werden nicht vollständig abgerufen

Elektromobilität: Staat könnte neue Ladesäulen mit 200 Millionen Euro fördern

Da die Kaufprämie für E-Autos nicht vollständig abgerufen wird, schlägt nun das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle etwas anderes vor: Zusätzlich könnten Käufer auch eine Prämie für den Bau einer neuen Ladesäule bekommen. Mit dem Vorschlag will man gleich zwei Probleme lösen.

Auf deutschen Straßen fahren derzeit erst etwa 35.000 E-Autos. Mit einer Kaufprämie von 4000 Euro, die sich Staat und Hersteller teilen, wollte die Regierung den Absatz ankurbeln. Geringe Reichweiten, hohe Listenpreise und zu wenige Ladesäulen führen dazu, dass die Prämien bisher kaum beantragt werden. Von den vom Bund zur Verfügung gestellten 600 Millionen Euro hat das Bafa in Eschborn bisher nur einen Bruchteil zuteilen können.

Wer die Kaufprämie künftig beantragt, könnte dann zusätzlich auch noch eine staatliche Förderung für die Errichtung einer Ladesäule an seinem Haus oder in seinem Betrieb erhalten. "Das könnte vor allem für Handwerker interessant sein."

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Die Luft in den Städten wird der Deutschen Umwelthilfe zufolge durch die Beschlüsse des Dieselgipfels kaum besser. Software-Updates, Kaufprämien für moderne Autos und ein Zukunftsfonds für die Städte würden weniger als fünf Prozent Stickoxid-Reduzierung bringen. Eine Anfrage der Grünen ergab, dass Stuttgart unter den am stärksten mit Stickoxid belasteten Städten auf dem ersten Platz liegt. Köln rangiert auf Platz fünf nach München, Reutlingen und Kiel. Düsseldorf liegt auf Platz neun.

(mar)