Rosch Haschana 2023: Aktuelle News und Infos zum jüdischen Neujahrsfest

Rosch Haschana 2023: Aktuelle News und Infos zum jüdischen Neujahrsfest

Foto: Shutterstock/John Theodor

Rosch Haschana

Wann ist Rosch Haschana 2023?

Frohes Neues im September - Juden heißen schon jetzt Neujahr willkommen

Rosch Haschana 2021Frohes Neues im September - Juden heißen schon jetzt Neujahr willkommen

Während wir uns in Deutschland wohl noch kaum einen Gedanken um den Neujahrswechsel gemacht haben, steigt im Judentum bereits Anfang September das große Neujahrsfest. Aber warum im September, und gibt es Unterschiede zu unserem Jahreswechsel?

„Wir planen ein jüdisches Quartier in Düsseldorf“

Verwaltungsdirektor Michael Rubinstein im Interview„Wir planen ein jüdisches Quartier in Düsseldorf“

Michael Rubinstein ist der neue Verwaltungsdirektor der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf. Im Interview spricht er über Antisemitismus und Zukunftspläne. So soll am Nordpark ein jüdische Quartier entstehen, zudem ein Internat.

Juden feiern jetzt schon das neue Jahr - Politik und Kirche gratulieren

Rosch Haschana 2019Juden feiern jetzt schon das neue Jahr - Politik und Kirche gratulieren

In rund drei Monaten knallen in Deutschland wieder die Feuerwerkskörper und Sektkorken, um das Jahr 2020 zu begrüßen. Für Juden beginnt schon jetzt ein neuer Abschnitt - ihr Kalender wird dann das Jahr 5780 schreiben.

Neue Messerattacken auf israelische Polizisten

JerusalemNeue Messerattacken auf israelische Polizisten

Israel wird mit einer neuen Welle palästinensischer Gewaltattacken konfrontiert. Seit Ende vergangener Woche gab es sieben zumeist mit Messern ausgeübte Angriffe. Eine Grenzsoldatin kämpft um ihr Leben, nachdem gestern früh ein junger Palästinenser vor der Altstadt von Jerusalem mit dem Messer auf die Beamtin und ihren Kollegen losging.

Autofahrer stirbt durch Steinwurf in Jerusalem

Tempelberg-TumulteAutofahrer stirbt durch Steinwurf in Jerusalem

In der heiligen Stadt Jerusalem gärt es: Palästinensische Jugendliche werfen Steine, ein israelischer Fahrzeuglenker stirbt. Premier Netanjahu will noch härter durchgreifen.

Juden feiern wieder Schabbat in Neuss

NeussJuden feiern wieder Schabbat in Neuss

Das Gemeindezentrum Leostraße hat den Eindruck des Provisoriums abgestreift. Seit Kurzem dient es auch kultischen Zwecken. Ein Besuch.

Sarif nennt Holocaust "grausame Tragödie des Umbringens"

Irans AußenministerSarif nennt Holocaust "grausame Tragödie des Umbringens"

Unter Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte der Iran den Holocaust stets geleugnet. Nun verurteilte Teherans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif erneut die Ermordung der Juden. Auch im andauernden Atomstreit will der Iran verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.

Liebesgrüße aus Teheran

Irans Präsident Ruhani schlägt neue Töne anLiebesgrüße aus Teheran

Ahmadinedschad hetzte gegen den Satan Amerika und leugnete den Holocaust. Umso erstaunlicher klingen nun die sanften Töne seines Nachfolgers Hassan Ruhani. Der Westen reibt sich die Augen. Und traut dem Braten nicht.

Jom Kippur

StichwortJom Kippur

Jom Kippur ("Versöhnungstag") ist der höchste jüdische Feiertag. Er wird heute, im siebten Monat des traditionellen jüdischen Kalenders, als Fastentag begangen, an dem für die Vergebung der Sünden und die Versöhnung mit Gott gebetet wird. Der Jom Kippur bildet damit den Höhepunkt und Abschluss der "Zeit der Reue und Umkehr", die zehn Tage zuvor mit dem Neujahrsfest Rosch Haschana eingesetzt hatte.

Irans Präsident gratuliert Juden

TeheranIrans Präsident gratuliert Juden

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat in einer ungewöhnlichen Botschaft allen Juden zum Neujahrsfest Wünsche ausgesprochen. Das berichtet der "Stern". "Während die Sonne hier in Teheran untergeht, wünsche ich allen Juden, besonders den iranischen Juden, ein gesegnetes Rosch Haschana", hieß es demnach in Ruhanis englischsprachigem Twitter-Account. Dass er "alle Juden" erwähnte, stellt einen deutlichen Wandel im Vergleich zu seinem Vorgänger Mahmud Ahmadinedschad dar.

Hassan Ruhani twittert Glückwünsche nach Israel

Irans Präsident nutzt soziale NetzwerkeHassan Ruhani twittert Glückwünsche nach Israel

Ob Twitter oder Facebook: Im Iran gilt die Anwendung von sozialen Netzwerken als Sünde. Aber der neuen Politriege im Land scheint das egal zu sein. Der Präsident twittert fleißig - und sendet ausgerechnet dem Todfeind Glückwünsche.

"Freunde braucht Israel mehr denn je"

Duisburg"Freunde braucht Israel mehr denn je"

Wir erleben das Jahr 5769 — zumindest nach dem jüdischen Kalender, wonach in diesem Jahr zwischen dem 29. September und 1. Oktober Rosch Haschana gefeiert wurde, das jüdischen Neujahrsfest. Aus diesem Grund lud die jüdische Gemeinde der Städte Duisburg, Mülheim/Ruhr und Oberhausen zu ihrem Neujahrsempfang, zu dem 250 Gäste aus Religion, Politik und Gesellschaft kamen. In seiner Begrüßung betonte Jacques Marx, Vorstandsvorsitzender der jüdischen Gemeinde, sein deutsches Heimatgefühl und die damit verbundene rhetorische Frage "Bin ich deutscher Jude oder eher Jude in Deutschland?"

Gefillte Fisch und in Honig getauchte Äpfel

Die Juden aus Neuss feierten ihr NeujahrsfestGefillte Fisch und in Honig getauchte Äpfel

Das jüdische Leben in Neuss erwacht. Wenn es noch eines letzten Beweises für diese These bedurft hätte, dann lieferte ihn jetzt Rosch Haschana, das Neujahrsfest, das die Juden in der Alten Schmiede am Rathaus feierten. Sie begrüßten das jüdische Jahr 5763 gemeinsam mit Paul Spiegel, dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Herbert Rubinstein, dem Leiter des Gemeindeverbands in Nordrhein-Westfalen. Kam zum jüdischen Neujahrsfest in die Alte Schmiede in Neuss: Paul Spiegel.

Ich möchte den Weg zu den Herzen finden

Lehrerin Anna DrosnerIch möchte den Weg zu den Herzen finden

Der inzwischen in Neuss ansässige jüdische Künstler Juri Dobrovinski hat gerade vier Plakate gemalt. Sie zeigen die Menora, den siebenarmigen Leuchter, "Magen David", den Davidstern, das Licht des Channuka-Festes sowie Thora, Kerzen, Brot und Wein, die Symbole für den Sabbat. Die Werke hängen im Caritashaus "International" an der Salzstraße, wo Anna Drosner Unterricht der besonderen Art hält. "Die Männer und Frauen erzählen ihre Lebensgeschichten, und jüdische Lebensgeschichten sind goldene Schätze": Anna Drosner unterrichtet die Neuzuwanderer im Caritashaus an der Salzstraße. NGZ-Foto: A. Woitschützke