Gott und die Welt Was die Klimaschutzbewegung mit der Bibel zu tun hat

Meinung | Düsseldorf · Im Ukraine-Krieg gerät der Klima- und Umweltschutz aus dem Blickfeld. Ein großes Versäumnis, auch aus religiöser Sicht. Was die Klimaschutzbewegung mit der Bibel zu tun hat.

 Ein Schmetterling landet im Sonnenschein auf einer Wiese. (Symbolfoto)

Ein Schmetterling landet im Sonnenschein auf einer Wiese. (Symbolfoto)

Foto: dpa/Sina Schuldt

Ab Sonntagabend feiern wir Rosch Haschana. Es ist nicht nur das Neujahrsfest, sondern auch „Harat Olam“, also der Geburtstag der Welt. Wir feiern die Erschaffung der Erde durch Gott und auch die besondere Stellung, die der Mensch hat, als Krone der Schöpfung. Doch unsere Privilegien sind an Verantwortung geknüpft. Wir sollen, wie es in der Bibel steht, die Welt „bearbeiten und hüten“ – aber nach Gottes Wünschen, nicht nach unseren. Gott schuf die Welt in vollkommener Harmonie. Nach jedem Tag der Schöpfung heißt es: „Und Gott sah, dass es gut war.“ Was aber passierte, nachdem Gott uns als Partner für die Vollendung Seiner Schöpfung erwählte? Wir zerstörten die Harmonie und das Gleichgewicht unserer Welt, weil wir nicht in der Lage waren/sind, mit dieser Verantwortung umzugehen.