Fortuna Düsseldorf: Kaan Ayhan für drei Spiele gesperrt

Fortuna Düsseldorf: DFB sperrt Ayhan für drei Spiele

Fortuna-Spieler Kaan Ayhan ist vom DFB-Sportgericht für drei Liga-Spiele gesperrt worden. Das teilte die Fortuna am Mittwochabend mit.

Zusätzlich muss Ayhan wegen unsportlichen Verhaltens eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro bezahlen, Fortuna hat dem Urteil bereits zugestimmt. Wie unsere Redaktion bereits in der Samstag-Ausgabe berichtete, hatte sich der türkische Nationalspieler nach dem Abpfiff des Pauli-Spiels wutentbrannt zu Gesten in Richtung des Schiedsrichter-Gespanns hinreißen lassen. Dies war Referee Benedikt Kempkes nicht entgangen: Er verfasste einen Zusatzbericht, der den DFB veranlasste, Fortuna am Montag einen Strafantrag zuzustellen. Der Zweitligist legte daraufhin fristgerecht Einspruch ein und bemühte sich erfolgreich um eine Reduzierung der Sperre. Ursprünglich hatte der Verband an eine Sperre von mehr als drei Spielen gedacht.

Kempkes und seine Kollegen hatten die Handbewegungen des 22-Jährigen als Vorwurf der Bestechlichkeit interpretiert. Beleidigungen mit vulgären Kraftausdrücken, wie mancherorts kolportiert wurde, warf der DFB dem Ex-Schalker im Strafantrag nicht vor.

  • Fortunas André Hoffmann : "Die Sperre gegen Hannover tut weh"
  • 2. Bundesliga 16/17 : Das Restprogramm der Abstiegskandidaten

Am letzten Spieltag gegen Erzgebirge Aue kann der 22-Jährige wieder auflaufen. "Wir sind froh, dass wir das Sportgericht überzeugen konnten, die Sperre auf drei Spiele zu reduzieren, so dass Kaan uns zumindest am letzten Spieltag wieder zur Verfügung steht. Wir werden darüber hinaus die Abläufe intern im direkten Gespräch mit dem Spieler aufarbeiten", sagte Fortunas Sportvorstand Erich Rutemöller.

(ems)